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12.02.2013

Krankenhaus oder Geburtshaus?!

Vor ein paar Wochen schon besuchten Marc und ich den ersten Informationsabend für werdende Eltern im Krankenhaus. Dass wir ziemlich früh dran sind haben wir unter den vielen Schwangeren mit ihren riesigen Babybäuchen schnell festgestellt, aber gut, es kann ja nicht schaden sich schonmal zu informieren. Beruhigend war für mich, dass eigentlich kaum etwas erzählt wurde was wir nicht schon wussten. 
Ich weiß noch nicht ob es dieses Krankenhaus wird, weil es doch ein bisschen weiter weg von Zuhause ist aber die Entscheidung in einer Klinik zu entbinden haben wir bzw. ich jetzt getroffen. 
Zu gerne würde ich im Geburtshaus entbinden aber die Vorstellung, dass bei der Geburt irgendetwas schief gehen könnte (Kind bekommt keine Luft, Notkaiserschnitt etc.) und kein Arzt zur Stelle ist macht mir wirklich Angst und das ist für mich ein großer Nachteil am Geburtshaus.
Deswegen möchte ich in der Klinik eine so natürliche Geburt wie nur möglich erleben und versuchen auf homöopathische Schmerzmittel zurückzugreifen. Hier haben wir eine Kinderklinik direkt im Haus und es ist immer ein Arzt da der im Notfall eingreifen kann.
Es gibt außerdem die Möglichkeit am selben Tag nach Hause entlassen zu werden und dann von der eigenen Hebamme betreut zu werden. So müssen wir die ersten Stunden und Tage nicht in einer fremden Umgebung verbringen wo der Vater womöglich über Nacht nach Hause muss weil nicht genügend Betten frei sind, sondern können das Wochenbett von Anfang an zu dritt im gewohnten und wesentlich gemütlicheren Heim erleben.
Ich finde es wirklich toll wenn sich Frauen fürs Geburtshaus entscheiden, ich sehe auch unheimlich viele Vorteile daran, alleine der Wunsch eine natürliche, selbstgesteuerte Geburt zu erleben ohne Zeitdruck und ohne Ärzte die Dinge an mir machen die ich nicht möchte, weckt den Wunsch in mir in einem Geburtshaus zu entbinden, nur ist es für mich im Endeffekt aufgrund der fehlenden ärztlichen Versorgung im Notfall nicht das Richtige, was ich sehr Schade finde.

Hattet oder habt ihr auch so einen inneren Konflikt? und wie habt ihr euch entschieden?


Kommentare:

  1. Also ohne dir Angst machen zu wollen, eine Geburt ist in einer Klinik mit Schichtsystem leider oft (nicht immer) nicht so selbstbestimmt wie man sie gerne hätte.
    Ich habe meine erste Tochter in einer relativ großen Uniklinik geboren (nicht ganz Münchner-Verhältnisse, aber nicht weit davon entfernt) und es mit einem viel zu frühen Dammschnitt bezahlt. Ich würde mich neben der Ausstattung eines Krankenhauses auch mal über die Kaiserschnitt und Dammschnittraten informieren, die geben so manches preis, was einem auf dem Infoabend so nicht gesagt wird.
    Eine gute Alternative sind Krankenhäuser mit Beleghebammensystem: Sprich du suchst dir eine Hebamme aus, und nimmst sie mit zur Geburt. Dann hast du zumindest eine Person dabei dir dir ehrlich einschätzt, ob ein "helfender" Eingriff sinnvoll ist oder nur zur Zeitersparnis genutzt wird.
    Ich hätte das 4. Kind gerne zu Hause entbunden, aber aufgrund einer Einleitung war das nicht so möglich. Von dem her ist es eine KH-Geburt (bei uns in Geburtshausatmosphäre, da Wunschhebamme und eigener Gynäkologe dabei waren) geworden.

    In einem Geburtshaus haben die Hebis schon viel Ahnung und gehen kein Risiko ein. Hast du dir das Geburtshaus denn schon mal angeschaut?

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  2. Meine Entscheidung war im Nachhinein betrachtet super richtig. Bei uns kenne ich gar kein Geburtshaus, aber es gibt den Luxus von 2 Krankenhäusern in einer relativ kleinen Stadt. Eines mit Kinderstation und sogar der Möglichkeit Frühchen mit 500gr zu versorgen und eines ohne Kinderstation.
    Bei der ersten Schwangerschaft wurde alles getan um Probleme auszuschließen und ich dachte mir "Ich wuppe das mit links im Wasser!" - Am Ende war es ein Notkaiserschnitt innerhalb von wenigen Minuten um Kind und mich zu retten.
    Bei Kind Nr. 2 haben wir dann den "Service" der Neugeborenen Intensiv genutzt; dort lag meine Tochter dann als "Riesenkind" mit 2700g zw. den Extremfrühchen aber mit DownSyndrom und kleinem vorher nicht erkannten Herzfehler.
    Daher war meine Entscheidung genau richtig und deine auch.
    Ach ja, es lag noch ein Kind mit Down syndrom auf der Frühchenstation nur das war im anderen Krankenhaus zu Welt gekommen und somit wurden Mutter und Kind getrennt - doof

    Du wirst deine Traumgeburt haben, alles wird möglich sein und das wird dich ungemein entspannen.
    Ich freu mich jetzt schon auf deinen Zwerg
    Martina

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  3. Also bei uns kam das Geburtshaus nicht in Frage, weil es einfach kein erreichbares gab. Zur Diskussion stand aber: Krankenhaus mit angeschlossener Kinderklinik (kein schönes Krankenhaus) oder normales Krankenhaus (etwas netter). Meine Freundin hatte das Problem, dass es Komplikationen gab und sie aber in einem Krankenhaus ohne Kinderklinik lag, sprich nach der Geburt: Sie in dem einen KH, das Baby in der Kinderklinik wonader, ganz großer Mist! Weil ich aber eine Bilderbuchschwangerschaft hatte und eigentlich keine Komplikationen zu befürchten waren, sind wir in das nettere KH ohne Klinik gegangen. War auch gut so. Die hatten ein Familienzimmer welches wird selbst bezahlt haben und so war ich die ersten 3 Tage da. Du musst es natürlich entscheiden mit ambulanter Geburt und so... ich wollte eigentlich auch am nächsten Tag schon gehen, aber wenn die Hebamme zu dir nach Hause kommt, hat sie höchstens n Stündchen Zeit und den Rest seid ihr allein. Wir fanden es entspannender im Krankenhaus, denn ich musste das Stillen erst lernen und konnte Tag und Nacht wegen jedem bischen die Schwestern fragen. Das war wirklich entspannender.
    Zur Geburt kann ich dir sagen: Es kommt eh anders als man es sich wünscht! :-). Ich wollte auch Homöopathie (benutz ich privat auch) und hatte mich für tolle Gebärpositionen entschieden.... aber im Endeffekt sind in diesen Positionen immer die Herztöne abgesackt, so dass ich doch anders gebären musste und nach 18 Stunden Wehen hab ich mich dann doch trotz meiner Abneigung für eine PDA entschieden (Geburt war insges. 24 Stunden). Überlegt euch ruhig alles und sagt das auch alles bei der Geburtsanmeldung, aber haltet euch noch Türchen offen ;-)....
    Liebe Grüße!!!

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  4. Ich würde mein zweites Kind auch gerne im Geburtshaus bekommen. Aber durch unseren Umzug ist das leider nicht mehr möglich! Denn in unserer alten Stadt war das Geburtshaus direkt 500m entfernt von der Kinderklinik! Und hier muss man erst eine halbe Stunde fahren!! (Wenn man Glück hat uns gut durchkommt.) Außerdem würde sich mein Mann auch bei dem Gedanken nicht wirklich wohl fühlen! Deshalb kam für uns auch keine Hausgeburt in Frage! Denn ich muss mich ja nicht nur wohlfühlen! Sondern auch mein mann! Der soll mir ja unterhalb der Geburt eine Stütze sein! Wenn alles glatt geht will ich auch nur das Kind in der Klinik bekommen und dann schnellst möglichst wieder nach hause! Das letzte mal hat mir die 3 Tage danach in der Klinik auch nichts gebracht! Weder Ruhe, noch Hilfe! Und meine Tochter bekommt bei dem Gedanken das Mama ins Krankenhaus muss ziemlich viel Angst!
    Aber die Geburten werden sowieso immer anders als wie man sich das im Vorfeld so schöön Ausmald! =) GLG Dany

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  5. Hallo :),

    ich würde niemals in einem geburtshaus entbinden, allein, weil doch oft etwas schief gehen kann und es dann sekunden zählen. hebammen sind im endeffekt ja keine ärzte und können keinen notkaiserschnitt bzw. eine medizinische versorgung des kleinen garantieren. ich würde es mir niemals verziehen, nur zu meinem wohle in ein geburtshaus gegangen zu sein und dann passiert doch etwas... hab schon so viele schlimme sachen gehört, darum würde ich nur eine klinik bevorzugen.
    und es gibt genug tolle kliniken, kann diese krankenhaushysterie nicht verstehen.. :)

    es muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich als mutter denke in allererster linie an das wohl meines kindes und da möchte ich, dass ich rundum versorgt bin, falls etwas passiert.

    viele liebe grüße :)

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  6. Meine erste Tochter habe ich im Krankenhaus entbunden. Einfach, weil "man" das doch so macht und ich mir, ehrlich gesagt, keine großen Gedanken gemacht habe.
    Wir haben uns ein kleines, gemütliches Krankenhaus ausgesucht, weil ich meine Hebamme bei der Geburt dabei haben wollte und sie war in dem kleinen, gemütlichen Krankenhaus Beleghebamme. Denn einen Schichtwechsel und am Ende 3 oder mehr verschiedene Hebammen - das hätte ich nicht ertragen, glaube ich.
    Die Entscheidung im Krankenhaus zu entbinden, habe ich nicht bereut. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Wir hatten ein Familienzimmer, die für uns weltallerbeste Hebamme und Ärzte habe ich kaum gesehen ;-)
    Meine zweite Tochter habe ich ebenfalls in dem kleinen, gemütlichen Krankenhaus mit der selben Beleghebamme entbunden. Allerdings sind wir dann nach 3 Stunden wieder nach Hause gefahren, weil die große Schwester ja auch uns gewartet hat ;-)
    Ich denke ein Krankenhaus ist keine schlechte Wahl, wenn die Umstände stimmen.
    Vielleicht gibt es bei dir auch die Möglichkeit einer Beleghebamme? Ich finde, es ist gold wert, wenn man die begleitende Person schon kennt und wirlich die gesamte Zeit um sich haben kann...
    LG und alles, alles Gute!!

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  7. ich kann dir nur empfeheln dich ausgehend zu informieren.
    die außerklinische geburtshilfe ist statistisch gesehen die sichere methode, auch wenn es natürlich keine neointensiv gibt.
    leider blieb mir bei beiden mädchen keine alternative als ein KH (wegen zu früher geburten bzw. einem sfa) und das war sehr schlimm für mich, aber das muss ja nicht jedem so gehen.

    fürs dritte kind (wenn es irgendwann soweit ist) wünsche ich mir jedenfalls so sehr eine hausgeburt!

    glg
    halitha

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  8. Hallo,
    Ich bin an die vorrangegangenen Geburten ziemlich naiv rangegangen, habe mich damit recht spät erst beschäftigt und dachte nur: Irgendwie muß es schon raus ;-)
    Bei uns gibt es auch 2 KH eins mit Frühchenstation und Kinderarzt, eins ohne, dafür aber sehr "Heimelig". Ich habe mich aus Sicherheitsaspekten für das "große" KH mit Kinderstation entschieden. Gottseidank brauchte ich diese nicht, aber es ist gut das im Hinterkopf zu haben!!! Ich habe auch die 3 Tage danach im KH mit Familienzimmer sehr genossen: Ich brauchte kein Essen kochen, nicht aufräumen, nicht putzen, nicht "Ach hilf doch mal grad", nix. War schon schön, so ruhig das Kind kennenlernen zu können. Und sind wir ehrlich: Zu Hause gibt es immer!!!! was zu tun!
    Und meine "Vorschreiber" haben es ja schon gesagt: Es kommt eh bei der Geburt alles anders, als man denkt. Und was macht man, wenn man sich eine Wannengeburt so gewünscht hat und dann gehts nicht, weil schon eine andere Frau drinliegt? Dann wär ich glaub ich so enttäuscht, das ich total blockiert wäre. Es kommt wie es kommt und so ist es gut!!!
    Ich drück dir die Daumen, aber genieße erst noch deine Schwangerschaft, dieses Erlebnis hast du nicht so oft in deinem Leben!!!
    Liebe Grüße,
    Julia

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  9. Ich ziehe ein Krankenhaus definitiv vor, alleine wegen der Neo-Station.
    Eine Erstversorgung fürs Kind ist so wichtig.

    Und wir hatten ein Familienzimmer. 4 Tage lang. Es war so schön und ich war auch froh im Krankenhaus zu sein, denn zuhause hlt dich der Alltag zu schnell ein. Man will vieles erledigen, es fällt schwer im Wochenbett zu bleiben. Davon abgesehen war ich dermaßen müde von der Geburt, das ich die 4 Tage Krankenaufenthalt genossen hab. Und meine Hebamme hat auch auf der Station gearbeitet. Sie kam im Anschluß auch immer zu uns.

    Ich würde immer wieder im Krankenhaus entbinden.

    Aber du wirst schon die richtige Entscheidung treffen :-)

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  10. Nach meiner Erfahrung würde ich nun nie in ein Geburtshaus gehen. Bei uns verlief es leider nicht ganz so einfach und so war ich sehr froh, dass ich in der Uniklinik war.
    LG
    Claudine

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  11. Ich war im Krankenhaus und fand es dort so mittelmäßig...also die Betreuung währen der Geburt fand ich nicht ganz so toll.

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  12. Ich wünschte fast, Du hättest nicht gefragt... ich habe das Gefühl, dass Du Dir damit in den Kommentaren zu viele Schauergeschichten hier her holst. Zweifelsohne sind sie schlimm. Und traurig. Aber sie machen einer werdenden Mutter Angst. Und dann wird es schwer mit dem Vertrauen in die Natur und Deine eigenen Fähigkeiten und Kräfte.
    So wie Du es oben beschreibst, hast Du eine gute Lösung für Dich gefunden? Ich kann auch nur wärmstens ein Beleghebammensystem empfehlen und dafür bist Du ganz gewiß nicht zu früh dran - deren Kapazitäten sind ja heiß begehrt. Mit einer Dir bekannten Hebamme genießt Du alle Vorzüge einer möglichst selbst bestimmten und natürlichen Geburt, mußt Dich nicht auf jeden Schichtwechsel neu einstellen und hast in der Klinik alle Sicherheiten für eine Notfallversorgung. Ich wollte eigentlich auch ins Geburtshaus, dort gab es aber keinen Platz mehr. Mit der Beleghebamme hat es geklappt und das war für mich eine wunderbare Lösung. Das Kind kam am Nachmittag. Nach einer Nacht sind wir nach Hause. Alles gut... Mach Dir nicht zu viele Sorgen um Eventualitäten. Vertraue Dir und Deinem Kind. Dann findest Du von ganz allein den richtigen Weg für Euch. Herzliche Grüße, Marja

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  13. Hallo,
    ich habe 3 Kinder im Krankenhaus entbunden und das letzte zu Hause. Beim 3. Kind wollte ich ins Geburtshaus, da meine Erfahrungen in den Krankenhäusern nicht so toll waren. Auch wenn das KH auf den Informationsabenden immer von natürlicher Geburt predigt: die Realität ist ganz anders und ich denke, dass viele Probleme, die eine schnelle ärztliche Notfallversorgung erfordern hausgemacht sind. Bei all dem Stress, der dort herrscht, weil einfach zu wenig Personal zur Verfügung steht (und ich denke, das ist überall dasselbe, wenn man nicht gerade in einer Privatklinik entbindet), wundert es mich nicht, wenn Kinder im Geburtskanal stecken bleiben. Das KH-Personal ist auch immer hin und her gerissen zwischen den Interessen der werdenden Mutter und den Interessen des KH (die immer ökonomischer Natur sind) und so manche Entscheidung für einen Kaiserschnitt wird aus rein organisatorischen Gründen übereilt getroffen. Außerdem gibt es für Kaiserschnitt-Geburten mehr Geld von der Krankenkasse, sie sind schnell erledigt und niemand muss die ganz natürlichen Schmerzensschreie der werdenden Mutter aushalten. Beim 3. Kind wurde mir nach 12 Stunden Wehen und Blutungen gesagt, jetzt müsse ein Kaiserschnitt sein. Aber gerade als alles vorbereitet wurde, kam ein echter Notfall dazwischen und nur deshalb bin ich um einen Kaiserschnitt drum herum gekommen, denn keine 30 min später war mein Kind da.
    Abschreckend finde ich auch den routinemäßigen und unsensiblen Umgang mit den Babys. Während wir zu Hause direkt nach der Geburt nur im Schummerlicht lagen und nach 2 Stunden lediglich schnell das Gewicht an einer Waage mit einem warmen Beutel dran (da wurde das Kind reingelegt wie in eine Hängematte), ermittelt wurde, werden die Babys im KH nach 5 min der Mutter weggenommen und hell angestrahlt, um alle möglichen statistischen Daten zu ermitteln. Dabei kann man KU und Größe auch noch am nächsten Tag beim normalen Wickeln z.B. ermitteln.
    Die Geburt meines 3 Kindes war etwas dramatisch. Aufgrund eines Unfalls musste hier 3 Wochen vor dem ET eingeleitet werden, so dass der Traum vom Geburtshaus hier platzte. Aber für solche Notfälle sind Krankenhäuser ja da. Es ist gut, dass wir da alle heil und lebend raus gekommen sind, dennoch war es nicht schön, was unnützer Weise hinterher alles mit dem Baby angestellt wurde. Darunter leide ich heute noch.
    Aber ich würde auch keiner Mutter raten, zu Hause oder im Geburtshaus zu entbinden, wenn die Angst vor Komplikationen sooo groß ist. Denn dann kann frau auch nicht locker bleiben und die Komplikationsgefahr ist erhöht.
    Ich finde es nur schade, dass heute so viele Menschen immer vom Schlimmsten ausgehen. Ich fürchte, durch solche Informationsveranstaltungen der KH wird diese Angst erst so richtig geschürt.
    Dennoch wünsche ich dir, dass du dich in der Klinik wohl fühlst. Die Entscheidung, hinterher so bald wie möglich nach Hause zu gehen, kann ich nur unterstützen. So ein KH-Aufenthalt ist für alle Stress, da hier Routine-Untersuchungen (Fieber messen, Blutabnahme bei der Mutter, Blutdruckmessen etc.) statt finden, die ich für unnötig halte, wenn man eine Hebamme hat, die das Allgemeinbefinden der Mutter, des Kindes (und des Vaters!) täglich dadurch beurteilt, indem sie sich die Familienmitglieder anschaut und mit ihnen redet.
    In dem KH, wo meine 3 Söhne zur Welt gekommen sind, hatten sie leider auch keine Ahnung vom Stillen, obwohl sie es vorher behauptet hätten. Ich hatte da sehr das Gefühl, dass die dafür bezahlt werden, wenn sie möglichst viele Mütter in dem Glauben lassen, dass sie nicht genug Milch haben und zufüttern müssten. ich kann dir da nur raten, dich darüber vorher noch mal mit deiner Hebamme ausführlich zu unterhalten und bei Stillproblemen zu erst diese zu kontaktieren, bevor dir im KH jemand die Flasche andrehen will.
    Alles Gute weiterhin!

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  14. Ich kann Deine Bedenken gut verstehen und plädiere spätestens seit der Geburt meines ersten Sohnes definitiv zur Klinik-Geburt! (Bei uns gibts allerdings auch in der Nähe kein Geburtsthaus!) Nach einem Geburtsstillstand war damals ein Not-KS nötig, da die Herztöne des Kindes abfielen u. ich war heilfroh, dass der OP direkt ein paar Türen weiter war u. sie dem Kleinen so schnell helfen konnten. Ich weiß nicht was bzw. wie es ausgegangen wäre, wenn ich da in einem Geb.haus gewesen wäre u. erst ins KH hätte transportiert werden müssen. Der Not-KS an sich war schon ätzend genug (nach einer bis dahin echt schönen Geburt),...aber dann noch mit Krankenwagen durch die Gegend zu kutschieren? Nein danke!
    Meinen zweiten Sohn musste ich leider von vorneherein aus med. Gründen per KS bekommen, da stellte sich die Frage eh nicht, wo er geboren werden sollte.

    ABER mit einer lieben Beleghebamme, die Du die vorab ja in Ruhe aussuchen kannst wird Deine Geburt sicher überall gut. Ich hatte bei beiden Kindern eine super tolle Beleghebamme, der ich bis heute super dankbar bin für beide Geburten. Das war mir bei beiden wirklich gold wert!!!

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  15. Meine Tochter sollte im Geburtshaus zur Welt kommen. Leider mussten wir verlegt werden, was aber nicht so dramatisch war, wie man sich das vielleicht vorstellt. So kam Matilda dann doch im Krankenhaus zur Welt und wir mussten uns anschließend mit Überbelegung und einigen Tagen Krankenhausatmosphäre abfinden, da das Kind einfach zu gelb war, um nach Hause zu dürfen. Nun wieder schwanger, freue ich mich schon sehr auf eine (hoffentlich) außerklinische Geburt. 1. Wahl wird für uns diesmal eine Hausgeburt sein. Hebammen vertrauen sehr auf ihre Erfahrungen, ihre Intuition, ihr Bauchgefühl,... Nur Schwangerschaften, welche von vornherein problemlos laufen, kommen überhaupt für ein Geburtshaus in Frage. Die Hebamme(n) kennt die Frau, sie weiß was sie tut, sie muss auch für sich selbst immer den sichersten Weg gehen. Und deshalb sind Entbindungen im Geburtshaus oder zu Hause sicher. Sie finden in einer Umgebung statt, in der sich Frau wohl fühlt, sind gut betreut und es es gibt eben nicht die Hektik des Klinikalltags. Und doch muss jeder für sich selbst entscheiden! Ich wünsche Dir einen freien Kopf für diese Entscheidung und das sichere Gefühl, auf sich selbst vertrauen zu können! LG Simone

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  16. Ich hatte mich auch für ein Krankenhaus entschieden, weil eine gute Freundin von mir die Hebamme gut kannte, und ich dann auf ihre Empfehlung mich für die gleiche Hebamme entschieden hatte. Das war bei mir der Grund für ein KH! Im Nachhinein auch die richtige Entscheidung, weil bei der Geburt meiner ersten Tochter auch nicht alles nach Plan gelaufen ist, und ich ohne KH echt Probleme gehabt hätte. Einzelheiten schreibe ich dir nicht, weil ich wie im oberen Kommentar schon erwähnt, keine Schauergeschichten verbreiten mag. Jede Geburt ist anders, jede ist einzigartig! Freu dich drauf!!! Es ist ein ganz spannendes, überwältigendes Ereignis!
    Liebe Grüße
    Gisela

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  17. Ja, Deine bedenken kann ich durchaus nachvollziehen. Natürlich habe ich mir auch immer Sorgen um die Sicherheit und perfekte Versorgung meiner Kinder gemacht, aber die Angst in die Krankenhausmaschinerie (Zeitdruck,Dammschnitt etc.) zu geraten war definitiv größer.
    Ich habe alle 4 Kinder zu Hause mit Geburtshaushebammen bekommen und auch Nr. 5 soll zu Hause zur Welt kommen. Hast Du Dir denn das Geburtshaus mal angeschaut und Gespräche dort mit Hebammen geführt? Denn die wirklich dramatischen Dinge kündigen sich meist rechtzeitig an und so kann man im zweifelsfall immer noch ins Krankenhaus verlegt werden....

    So oder so, eine schöne Kugelzeit!

    Lieben Gruß
    Stefanie

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  18. Ich kann deine Bedenken sehr gut nachempfinden.
    Das waren auch meine ersten Gedanken damals vor Zoes Entbindung.
    Glücklicherweise sind die relativ schnell verflogen und ich bin doch doch mit einem sehr sehr guten Gefühl ins Geburtshaus gegangen. Aber du hast vollkommen Recht - das Gefühl muss einfach stimmen.
    Wenn man da schon mit einem Unwohlsein hingeht ist das sicher nicht so gut:
    Dennoch würd ich mich meiner Vorrednerin anschließen...
    Schau doch wenigstens mal im Geburtshaus vorbei... Quatsch mal mit den Hebammen.
    Bei mir waren bereits nach dem ersten Termin ALLE, wirklich ALLE zweifel verflogen.

    Wie du dich auch entscheidest - das wichtigste ist das DU, (und natürlich auch dein Partner) dich da wohl fühlst.

    Eine wundervolle Kugelzeit weiterhin!

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  19. ...vor dieser Entscheidung standen wir auch mal...Entscheiden kann man/Frau das nur für sich alleine! Jede hat da Ihre Erfahrung,Wünsche Träume...
    Weil schon die erste Schwangerschaft nicht ohne Komplikationen verlief,musste ich zur Geburt ins Spital.Aber schon vor über 16 Jahren,wollte ich Homöophtisch-Behandelt werden,kein Problem...Auch mein selber gemixter Badezusatz,Massageoel waren willkommen.Für uns war es die richtige Entscheideung...da wir sonst nicht mehr hier wären.....das nicht zum Angst machen...einfach dass Du auf Dich hören wirst :)
    Wünsche Dir weiterhin alles Gute,Daniela

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  20. Zwar bin ich nicht schwanger oder eine Mama, jedoch kann ich auch meine Meinung dazu abgeben.
    Als Arzttochter würde ich immer zum Krankenhaus tendieren. Nach den Erzählungen mehrerer Freundinnen, steht zwar das Geburtshaus, was Ambiente angeht, im Vordergrund, jedoch bin ich ein Mensch der immer auf Nummer sicher geht. Eine Hebamme, alleine im Geburtshaus, könnte mit wichtigen Entscheidungen um das Wohl des Kindes teilweise überfordert sein. Der Zeitdruck, denn man anschließend hat, um den Krankenwagen zu rufen und ins nächste KH zu fahren finde ich persönlich viel schlimmer, als jede sichere Entbindung im KH. Außerdem hat das Ambiente in vielen Kreissälen zugenommen. Inzwischen ist es wirklich angenehm gestaltet. Aufgrund meines Interesses am Hebammenberuf habe ich mir damals mehrere angesehen.
    Die meisten Ärzte sind dazu sehr liebevoll und zuvorkommend. Vorallem weibliche Ärzte kann ich empfehlen, da die meisten die Schmerzen einer Geburt nachvollziehen können und daher versuchen einen zwar aufzubauen jedoch auch streng genug zu sein, jede Mutter durch die Geburt mitzuleiten.

    Dennoch, solltest du und dein Mann die Entscheidung treffen :)

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  21. Nach dem ersten missglückten Versuch im Geburtshaus - angemeldet war ich schon aber 3 Monate vor Termin war das liebe Kleine der Meinung, im Krankenhaus schon mal früher auf die Welt zu kommen, entschied ich beim zweiten einen Mittelweg zu gehen. Ich hatte eine Hebamme, die mich von Anfang an (in den Räumen der Frauenarztpraxis) betreut hat und mich auch ins Krankenhaus begleitete. So war ich nicht angewiesen auf Hebammen die u.U. mehrere Geburten betreuen oder womöglich noch während der Geburt wechselten, sondern hatte meine "persönliche Betreuung". Das kostete wenn ich mich recht erinnere 140 Euro (ist 2 Jahre her), ist diese Investition aber allemal wert.
    [das zweite Kind kam dann zwar nicht im Krankenhaus, sondern vor der Haustür im Rettungswagen der Feuerwehr, aber meine Hebamme war dabei und es war eine sehr "amüsante" Geburt]...
    Ich finde es gibt keinen Perfekten Weg - jeder muss selber entscheiden, was für ihn richtig ist. Ambiente finde ich nicht wichtig, denn bei der Geburt konzentriert man sich auf ganz andere Sachen... ;)
    ...viel wichtiger (zumindest hier in Berlin) ist die Anmeldung in der Kita - die sollte schon 1 Jahr vor Kitaeintritt stehen, sonst gibt es keine Plätze mehr!

    Ich wünsche dir eine komplikationslose Geburt & vor allem noch eine lange schöne Schwangerschaft.
    Inga

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  22. Also diese Frage wird sicher in einigen Wochen auch in meinem Blog diskutiert...noch....denke ich nich allzusehr darüber nach, weil vorher noch so viele andere Dinge gemacht werden müssen :-) Da wir ein Krankenhaus in ziemlich direkter Nähe haben und auch nur gutes gehört haben....wird sich die Frage vermutlich aber nicht wirklich stellen. Auch, wenn ich Freundinnen haben, die das Geburtshaus bevorzugt haben und auch damit glücklich waren. Schwierige Entscheidung...wie so viele....:-)) Du findest die richtige! Ganz sicher.

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  23. Hallihallo, ich denke auch, dass du hier viele be- und entgeisterte Antworten bekommen wirst - schön, dass du dich schon vorab entschieden hast!

    Ich war einem kleineren KH, im Notfall wäre das Kind in die Hauptstadt gekommen, ich hätte je nach dem nachfolgen können.
    War alles nicht nötig.
    Weil aber die Station total voll war, war es manchmal etwas hektisch.
    Ich konnte dann aber für 2 oder 3 Tage noch auf die Familienstation wechseln, wo wir in einer Art Studio wohnten und in einer gemeinsamen Küche zusammen mit anderen Müttern assen. Fürs erste Kind genau richtig, das Kennenlernen und der Umgang mit dem Kind und nach 5 Tagen dann heim.

    Ich konnte es mir nicht vorstellen, nicht in KH zu gehen, weil "man" das doch so macht. Aber ich wollte auch nicht auf dem Rücken liegend entbinden, die Natur, sprich Schwerkraft sollte doch mithelfen. Denkste =D ich hatte weder Kraft noch Lust, selber zu stehen oder zu sitzen muahaha.

    Am wichtigsten scheint mir die Offenheit gegenüber der Geburt und all ihren möglichen Abläufen zu sein. Wünsche zu haben ist super, wir haben aber z.B. die selbstzusammengestellte CD nicht brauchen können: ich hatte weder Zeit noch Lust noch Gehör für Gedudel :)
    In unserem Geburtsvorbereitungskurs sprachen sie auch die Komplikationen an, an diesen Terminen waren die Partner mit dabei. Das hat mir sehr geholfen.

    Wie ich die Geburt selbst dann erlebt habe, werde ich der Leserschaft an dieser Stelle ersparen, weil es den Rahmen sprengen würde, es war aber äusserst schön und es ging gut. Gerne per Mail :)

    Es geht übrigens auch ohne Schmerzmittel, ich wollte auf keinen Fall eine PDA; in die Wanne konnte ich dann allerdings nicht (mehr), weil alles zu schnell ging.

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  24. Mir geht es wie dir!
    Habe mich aus Angst vor Komplikationen während der Geburt ebenfalls für ein Krankenhaus entschieden. Kinderklinik ist auch dabei.
    Ich denke es liegt bei mir auch daran, dass es meine erste Geburt ist und ich einfach viel zu viel Angst habe dass was schief geht. Man liest ja auch so einiges und macht sich seine Gedanken dazu.

    Aber das heißt alles nicht, dass ich Frauen unverantwortlich halte oder so, wenn sie ins Geburtshaus gehen. Ich ziehe meinen Hut davor!

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  25. Huhu

    ich habe hier vor Ort den Luxus, eine Uniklinik, ein anderes - von der Unicef als babyfreundlich ausgezeichnetes - Krankenhaus mit angeschlossener Kinderklinik und ein Geburtshaus zu haben.
    Bei der ersten Geburt gabs das Geburtshaus noch nicht und jetzt, wo ich wieder schwanger bin, habe ich schon kurz überlegt, ob ich dieses Mal nicht ins Krankenhaus gehe.
    Ich hab mich aber doch wieder dafür entschieden. Ich war bei Moritz Geburt in dem zweit genannten Krankenhaus, wobei ich mich nach einigen Gesprächen mit Freundinnen usw. dafür entschieden habe.
    Vor der Geburt hatte ich einen Artikel gelesen, in dem eine ältere Hebamme beschrieben hat, dass es ihr am liebsten wäre, wenn die Frauen ohne Vorkenntnisse in den Kreißsaal kommen und nur auf das hören, was sie und ihr Körper ihnen sagt. Ich war natürlich in einem Geburtsvorbereitungskurs, hab aber sonst alles auf mich zukommen lassen und das war genau richtig so. Am Ende saß ich fünf Stunden in der Badewanne, weil das halt gerade das Richtige war.
    Ich bin aber auch in alle Richtungen gerissen und Moritz hat nicht richtig getrunken, so dass ich sehr dankbar für die lieben Schwestern im Krankenhaus war, die sich echt sehr bemüht haben und immer zur Stelle waren. Zum Abpumpen, Zufüttern, Ausheulen - es gab trotz des Trubels eines Krankenhauses immer Zeit für mich und meine Wehwehchen.
    Mein Mann war den ganzen Tag bei uns im Krankenhaus und es war auch nie ein Problem. Nachts war er daheim und konnte gut schlafen - was auch für mich nicht zu unterschätzen war.

    Also: Informieren ist gut und wichtig, aber nicht so viel planen. Es kommt ja doch anders :)
    Alles, alles Liebe und Gute für dich!

    Sabine

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  26. bei bjarne war ich im krankenhaus, hatte vorher aber schon mit dem geburtshaus geliebäugelt... aber als erstgebärende hat man ja noch so gar keine vorstellungen, wie das ganze abläuft, ob man das alles so gebacken bekommt, wie man sich das wünscht, ob dann wirklich alles in ordnung ist..... war die richtige entscheidung für mch, nur ich hätte ambulant entbinden sollen. klar ist man danach ziemlich gerädert und hat auch noch schmerzen (aber eher wie megamuskelkater oder sowas, erträglich also ;) ), aber ich hab mich so gelangweilt und wollte nur noch nach hause! kinderwagen oder tragetuch hatte ich auch nicht dabei, also hab ich ihn bei den schwestern gelassen, wenn ich mal frische luft schnappen wollte. total doof, würde ich jetzt anders machen.
    bei der wutz überleg ich jetzt noch, in der nähe ist nämlich auch ein geburtshaus, das wir mal angucken könnten. vll kann bjarne da auch mitkommen, in den kreißsaal darf er ja nicht und da wir hier keine familie haben, ist das auch alles nicht so einfach mit der betreuung. hab schon gescherzt, dass ich dann eben alleine mit dem bus ins kkh fahre, eben schnell die wutz bekomme und dann mit dem bus wieder nach hause fahre XD

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  27. Hallo Julia, ich habe meine Tochter in einem Krankenhaus entbunden, das die Auszeichnung "babyfreundliches Krankenhaus" hat, und ich muss sagen, ich würde es jedem empfehlen! Da wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass alles so natürlich wie möglich läuft und trotzdem hat man die Ärtzte da. Im Nachhinein bin ich sehr zufrieden und würde nächstes Mal auf jeden Fall wieder dorthin.
    Ich hatte übrigens den gleichen Entbindungstermin wie du, nur vor 2 Jahren :-) Wünsch dir eine schöne Schwangerschaft und Geburt! Schöne Grüße aus Sulzfeld, Irina

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  28. meinen geburtsbericht hast du ja schon gelesen. eigentlich wollte ich jamit meiner beleghebamme in dem, dem krankenhaus angeschlossenen, geburtshaus entbinden, aus verwaltungstechnischen gründen landetenwir aber trotzdem im kreissaal, was im nachhinein fürmich aber nicht weiter schlimm war. auch wenn wegen schlechteren herztönen ein dammschnitt gemacht werden musste, werde ich trotzdem nächstes mal wieder ins geburtshaus wollen. wie viele schon geschrieben haben, sind viele probleme im kh hausgemacht. zum beispiel wird oft zu schnell eingeleitet, diese wehen sind dann aber viel stärker, so dass die mütter eine pda brauchen, davon werden die wehen aber wieder schwächer und man bekommt wieder wehenmittel, mit den starken wehen kommen die babys nicht klar und die herztöne werden schlechter was dann meistens im kaiserschnitt endet.
    ich würde die auch zu einer beleghebamme raten wenndu ins kh gehst, die dich vorher schon betreut und mitder du absprechen kannst was du willst und was nicht (unter der geburt ist man meistens nicht mehr zurechnungsfähig ;-))
    du wirst schon die richtige entscheidung treffen, aber lass dich nicht von der vermeindlichen sicherheit einer krankenhausgeburt täuchen und informiere dich genau was mit dir dort geschehen könnte.
    liebe grüsse
    svenja

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  29. Das ist wirklich eine schwiergie Frage. Bei mir stellt sie sich in dem Maße allerdings nicht, da es auf dem Land kein Geburtshaus in erreichbarer Nähe gibt. Allerdings habe ich die Wahl zwischen zwei Krankenhäusern. Eines mit angeschlossener Kinderklinik und optimaler medizinischer Versorung und eines bei dem die natürliche Geburt besonders unterstützt wird. Im Moment habe ich mich für das zweite entschieden. Sollte meine Schwangerschaft allerdings irgendwann nicht mehr so unproblematisch verlaufen wie bisher, habe ich ja immer noch die Option in dem anderen Krankenhaus zu entbinden. Ich drücke dir die Daumen, dass du für dich die richtige Wahl triffst. Alles andere ist dann sowieso egal.
    Liebe Grüße,
    Antonia

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  30. Ich bin da ganz deiner Meinung: Lieber ambulant entbinden, denn WENN etwas passiert, wird´s eng im Geburtshaus. Ich finde die Idee auch sehr schön – aber die Angst ist beim ersten Kind einfach viel zu groß!

    Liebsten Gruß, Nora.

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  31. Also, bei mir ist das nächste Geburtshaus zu weit weg, sicher 40 oder 50km. Und das wäre dann in Berlin und da gibt es sooo viele Krankenhäuser. Die Statistik besagt, dass im Geburtshaus genauso viele gesunde Kinder zur Welt kommen, wie im Krankenhaus und im Krankenhaus oft auch Fehler passieren können, dass beides gleich sicher ist. Denn geht im Geburtshaus was schief, sind die in der Lage, schnell einen Rettungsdienst anzurufen.

    Ich wäre lieber ins Geburtshaus gegangen.
    Ansonsten, 16km von mir weg ist ein nicht so gutes Krankenhaus und 30km von mir entfernt ein tolles. Ich werde mir dennoch beide anschauen. In dem schlechteren bin ich selbst zur Welt gekommen und hatte so auch schon viele OPs, dass man sich da auskennt, in dem anderen war ich noch nie. Dennoch höre ich dann lieber auf mein Bauchgefühl und werde so ab der 30. Ssw mir beide ansehen (fuck das ist ja bald... oh weh).

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  32. Für mich stellte sich damals die Frage nicht, denn ich habe hier in München einen Frauenarzt dem ich vertraue und bei dem ich mich wohlfühle. Da er Belegarzt ist, war eben klar, dass ich in dieser Klinik entbinden werde. Und ich habe es nicht bereut, aber es kommt eben immer darauf an, welche Hebamme Du bekommst und ob grad viel los ist oder nicht.

    Ich weiß nicht welches Krankenhaus Ihr Euch angeschaut habt (dritter Orden?), ich war in der Geisenhofer. Ist vor allem schön, weil es nicht das typische Krankenhausklima hat ... und ich würde immer wieder hingehen.

    lgr, ute.

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  33. Eine Beleghebamme ist bestimmt ein guter Mittelweg, man kennt sich schon vorher und muss nicht auf gut Glück Sympathie bei der diensthabenden Hebamme erhoffen. Ein Schichtwechsel hat mich damals völlig aus der Bahn geworfen! Das Allerwichtigste wäre für mich rückblickend: nur DU musst Dich mit der Entscheidung wohlfühlen. Wenn Dir die Klinik Sicherheit gibt, dann kannst Du auch entspannt in die Geburt gehen. Sprich vorher gut mit dem werdenden Papa ab, was Du willst und was nicht - dann kann er während der Geburt Dein "Anwalt" sein.

    Ich habe mich überreden lassen, in eine Klinik zu gehen, auch mit dem Sicherheitsargument, ich hätte aber lieber in einem Geburtshaus entbunden. Mir hat in der Klinik irgendwie eine geschützte Umgebung gefehlt, in der man bis zum Schluss Vertrauen in die natürliche Gebärfähigkeit einer Frau hat. Ich hatte eigentlich ein großes Vertrauen in mich, dass ich die Geburt gut schaffen werde und es ist bis zu dem Schichtwechsel auch traumhaft gelaufen. Dann kam halt ein richtiger "Schnitt" im Ablauf, neues Gesicht, anderer Ton, Vertrauen in die eigenen Kräfte weg, weil sie mich nicht mehr in meinem Rhythmus machen ließ... Diese Hebamme hat richtiggehend gestört. So wurde es dann hektisch und naja - ich hätte mir einen anderen Abschluss gewünscht. Meine Kleine ist gesund auf die Welt gekommen, aber ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass das eine selbstbestimmte Geburt war. Die Hebamme hat dann noch gemeint "Gut, dass Sie in der Klinik waren", aber ich habe dazu eine andere Meinung.

    Eine Klinik in der Nähe wäre für mich auch nicht unwichtig - für den absoluten Notfall.

    Man kann das ja auch nicht alles pauschalisieren, es gibt tolle Kliniken und auch mit Sicherheit Hebammen im Geburtshaus, bei denen die Chemie nicht stimmt... Ich finde toll, dass Ihr Euch so früh informiert! Dann bleibt genug Zeit, sich alles anzugucken und eine zu Dir/ Euch passende Entscheidung zu treffen. Investiert einfach viel Herzblut in die Auswahl einer guten Hebamme, das ist auch fürs Wochenbett so wichtig! Dann ist das "Wo" auch eigentlich zweitrangig.

    Mein Tipp wäre, sorge einfach gut dafür, dass Du möglichst viele Vorkehrungen triffst, die es Dir möglich machen, Dich fallen zu lassen und Dich der Situation hinzugeben (so blöd das jetzt klingen mag). Das bedeutet ja für jeden was anderes, deshalb ist ja jede Geburt auch einzigartig. Manches kann man ja auch nicht planen oder es läuft anderes als gedacht. Aber bei sich bleiben zu können und sich für diese Zeit ganz in sich zu kehren und sich nur auf den eigenen Körper zu konzentrieren - das ist mein Fazit - wäre für eine weitere Geburt meine oberste Priorität.

    Alles Liebe und Gute! Claudia

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  34. Ich habe auch wegen der "Sicherheit" in einem Krankenhaus mit Kinderstation und allem vor Ort entbunden. So war ich beruhigter und konnte ganz anders an die Geburt rangehen, als es in einem Geburtshaus möglich gewesen wäre. Klar ist dort vermutlich alles "heimeliger", aber ich bin nunmal ein Schisser und meine Cousine musste damals auch noch ganz spontan ins Krankenhaus umgebettet werden, da doch ein Kaiserschnitt notwendig war und das war alles schon sehr sehr knapp. Glücklicherweise alles gut gegangen, aber ich möchte kein so knappes Zeitfenster haben, wenn mal was sein sollte.

    Ich war jedenfalls mit der Klinik sehr zufrieden, hab bedingt durch unser "Timing" zwei Schichtwechsel mitmachen müssen, aber das war alles kein Problem. Da waren alle Hebammen ganz lieb und nett, niemand hat mich zu etwas gezwungen. Schmerzmittel wurden mir angeboten, aber ich habe abgelehnt und das war auch dann in Ordnung. Lediglich zum Ende hin, habe ich etwas krampflösendes bekommen. Homöopathie machen die dort zum Beispiel auch zum Teil. Bekam Arnica wegen der Blutungen in Verbindung mit der Haarfarbe (angeblich bluten rothaarige nämlich mehr). Alles in allem war ich jedenfalls sehr zufrieden mit meiner Entscheidung und fand es auch von Vorteil, dass die Erstuntersuchung und alles gleich vor Ort gemacht wurde (weiß jetzt allerdings nicht, wie das im Geburtshaus ist).

    Noch ein Vorteil (kann aber von Krankenhaus zu Krankenhaus variieren): Wir konnten dort gleich alles standesamtliche regeln und mussten dafür nicht nochmal extra los.

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  35. Ich denke, so wie du es vorhast ist es optimal.
    Bei unserer Tochter haben wir es genau so gemacht.
    Vollservice 3 Tage im Krankenhaus ist zwar sehr schön, kann aber auch anstrengend sein.
    Bettnachbarin evtl. mit schreiendem Kind. Die Schwestern, die zwar nett aber bestimmt regelmäßig vorbeischauen.
    Das und noch so andere Kleinigkeiten bei meinem Sohn damals haben mir dann die Entscheidung zur ambulanten Geburt beim zweiten Mal erleichtert.
    Außerdem lag der Termin um Weihnachten rum, da ist jeder gerne daheim.
    Geworden ist es dann der 24. Dezember.
    Ich konnte trotz Problem mit der Plazentaablösung am Nachmittag heimgehen.
    Es war wunderbar ein paar Stunden später wieder daheim zu sein und das neue Menschlein kennenzulernen.
    Auch für meine eigene Erholung hat das daheim sein gut getan.
    Die Hebamme war jeden Tag da und hat genauso, wie die Schwestern im Krankenhaus mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
    Geboren wurden beide übrigens in Neuperlach, ausgezeichneter Ruf damals, aber auch die Geisenhofener und einige andere sollen wirklich gut sein.
    Horch in dich hinein und was dir dein inneres sagt.
    Letzten endes wird es für dich passen müssen.

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    1. wirklich? neuperlach schauen wir uns als nächstes an, das wäre die nächste klinik von unserem wohnort aus. da bin ich jetzt wirklich beruhigt, dass du gute erfahrungen mit der klinik hattest.

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  36. Hey Julia,

    unsere erste Tochter habe ich auch im Krankenhaus zur Welt gebracht. Damals (vor 11 Jahren) war es erstens noch völlig alternativ, in ein Geburtshaus zu gehen und zweitens hätte keine Krankenkasse etwas dazu gezahlt. Und solche Kosten wollte ich mir nicht aufhalsen.
    Die Erfahrung dort ist ok. Ok heißt, das tollste an der Geburt war, nachher mein Kind in den Armen zu halten. Das ist wunderbar und schön, aber das lag nicht an der Geburt oder der tollen Betreuung (oder daran, dass die Geburt so selbstbestimmt war - das war sie nicht), sondern eben einfach daran, dass mein Baby dann da war.

    Unser Sohn kam im Geburtshaus hier in der direkten Nähe zur Welt. Bedenken hatte eher mein Freund und nach einigen Gesprächen mit der Hebamme waren diese aber auch zerstreut. Das, was Männer meist beruhigt, sind statistische Angaben und die sehen einfach für die Geburtshäuser sehr gut aus, da sie ja schwierige oder problematische Fälle von vorn herein nicht annehmen. Bei uns im Geburtshaus gab es seit Eröffnung eine Hand voll Verlegungen, die meisten aber auf Wunsch der Mütter, die sich "das alles" doch einfach vorgestellt haben und dann doch lieber Schmerzmittel haben wollten. Ein kleiner Teil war Verlegung aufgrund von quasi stillstehender Geburt, aber auch diese verliefen ohne Alarm und Krankenwagen im Privatauto in Ruhe. So war auch mein Freund beruhigt.
    Diese Geburt war - *schwärm* - einfach toll. Es war wunderschön (natürlich schmerzhaft, wie eine Geburt nunmal ist), wir haben und suuuuper aufgehoben gefühlt, es gab niemanden, der sich in irgendeiner Weise eingemischt hat, niemanden, der ständig an mir rumgefummelt hat und geschaut, wie weit der MM auf ist und wie lange es noch dauert (die Hebamme hat - das hat mir mein Freund nachher erzählt - zwischendurch auf dem Boden hinter mir gelegen, um ohne mich zu stören mal nach dem Muttermund zu schauen, quasi mit dem Gesicht zwischen meinen Beinen, und ich habe es wirklich nicht gemerkt). Ich habe alles allein machen und entscheiden dürfen, es lief einfach. Selbst für meinen Freund war es ein tolles Erlebnis. Er stand nicht doof rum, sondern war - in der wunderschönen Atmosphäre mit Kerzen und Duft - Teil des Ganzen, hat mit mir gemeinsam ohne Hilfe unser Kind auf die Welt begleitet. DAS war das mit Abstand schönste Erlebnis, dass wir bisher miteinander hatten. Und zwar nicht nur, weil wir dann unseren Sohn in den Armen halten konnten, sondern weil das Drumherum großartig war.

    Ich denke, dass es durchaus Krankenhäuser gibt, in denen es auch ähnlich ablaufen kann, aber wenn es keine gesundheitlichen Bedenken gibt, würde ich mich jederzeit bei einem weiteren Kind wieder ins Geburtshaus begeben (und nächstes Mal nicht nur mit meinem Freund, sondern auch mit meiner Großen, die schon beim letzten Mal unbedingt dabei sein wollte :D ).

    Ich wünsche dir, die für dich richtige Entscheidung zu treffen und eine wunderschöne Geburt zu erleben :D

    Liebste Grüßkens,
    Melissa

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  37. ohhh wahnsinn, so viele kommentare schon. als ich heute morgen antworten wollte, waren es noch ganz wenige und jetzt weis ich gar nicht ob du nicht schon die nase voll hast :D
    ich möchte dir an dieser stelle nicht auch noch meine situation schildern, haben ja schließlich schon viele vor mir hier gemacht und vielleicht hast du ja unseren geburts blogpost gelesen, da steht auch das wesentlichste drin. ich kann dich nur darin bestärken das zu tun wonach du dich am meisten fühlst.
    weist du was ganz wichtig ist damit eine geburt möglichst friedlich und normal ablaufen kann? du musst dich wohlfühlen, mehr zählt nicht.
    da helfen dir auch keine zich erfahrungsberichte oder sonst was.
    wenn du dich in einem geburtshaus nicht wohl fühlst, dann wirst du angespannt sein und das braucht keine werdende mama mit wehen :)
    weist du was ich meine?

    ich würde immer wieder in meinem kh entbinden, ich hab mich dort bestens aufgehoben gefühlt und ob du bleibst oder nicht nach der geburt würde ich spontan entscheiden, je nachdem wie es dir geht.
    ich hatte auch meinen koffer für 3-5 tage gepackt, bin dann aber am selben tag nach hause und würde es jederzeit wieder so machen.

    liebe grüße

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  38. Bei mir stand diese Diskussion gar nicht so im Raum. Krankenhaus war für mich/ uns von Anfang an klar. Und genau die Punkte die du nennst lassen für mich nichts anderes zu. Selbst bei mir im Freundeskreis sind während der Geburt schon die verschiedensten Sachen passiert,...alles noch im Rahmen, aber letztendlich waren alle froh die ärztliche Versorgung zu haben. und heutzutage sind die Entbindungszimmer im Krankenhaus auch sehr schön und dich selber wird es sowieso am wenigsten interessieren wie deine Umgebung aussieht. ;-)) Meine Entbindungen im Krankenhaus waren toll....und ich habe auch die 3 Tage danach dort sehr genossen, mit Frühstücksbüffet für die mamas, alles wird einem nochmal gezeigt. Es ist ein sanfter Start in das Elternleben. Gruß Bella

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  39. Ich denke, das wichtigste ist, dass du dich mit der Entscheidung wohl fühlst. Wenn du dann auch noch deinen Partner und eine Hebamme bei dir hast, die dich durch die Schwangerschaft begleitet hat (es gibt da doch Beleghebammen, wenn ich dich richtig verstanden hab!?), dann ist die Umgebung doch egal. Bzw hats du die Möglichkeit an meheren Informationsabenden teilzunehmen und dichd aher mit der Umgebung bekannt zu machen.
    Was ich unbedingt empfehlen kann: Sammel all die Gedanken, die du während der Schwangerschaft hast, was du auf keinen Fall und was du sehr gern möchtest. Schreib sie auf einen Zettel und pack den in den Mutterpass. Wer weiß, ob deinem Partner unter der Geburt all die Dinge wieder einfallen.
    Gäbe es Alternativ die Möglichkeit eines Familienzimmers? Ich fand es bei Juniors Geburt einfach nur blöd, dass das Kind da war und ich erstmals eine Nacht ohne meinen Mann verbringen musste. Das hätte mir Einges erspart - denke ich.
    Fräuleins Geburtsbericht hattets du gelesen. Allerdings wusste ich auch von der ersten Geburt, dass da ein Kind durchpasst. Ich weiß nicht, ob ich sonst so entspannt gewesen wäre. Außerdem war das Krankenhaus keinen Kilometer entfernt...

    Liebe Grüße,
    Pauline

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  40. Oh ich kann deine Gedanken und auch deine Entscheidung nur all zu gut verstehen!
    Wir waren damals auch sehr früh beim Infoabend der Klinik :-)
    Hast du schonmal von Hypnobirthing gehört? Ich habe damals einen Bericht, kurz vor der Entbindung, darüber gelesen und fand das sehr spannend!
    Ich glaube, das man mit der Kraft der Gedanken sehr viel beeinflussen kann und es hat tatsächlich geklappt...dreiStindenGeburt ohne Schmerzmittel!
    Ich wünsche Dir, das eure Geburt genauso verläuft, wie du sie dir wünscht und jetzt natürlich weiterhin eine traumhaft schöne Kugelzeit :-)

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  41. Ganz furchtbar - vielleicht einfach mal positiv denken? An sich und vorallem an sein Kind zu glauben?!
    Typisch Mütter. Die meisten zumindestens.

    Zum Thema Homöopathie - warte mal ab bis du wimmernd im Krankenhaus liegt ;)

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    1. also zum thema schmerzen: ich hab während der ganzen geburt nicht einmal dran gedacht, dass ich jetzt gerne ein schmerzmittel hätte! und so im nachhinein kann ich dir sagen: man vergisst die schmerzen wirklich, dafür sorgen die hormone! für mich war die geburt auch viel mehr anstrengend als schmerzhaft (mein freund sagt, dass er auch während der geburt diesen eindruck hatte). und anstrengend bestimmt auch deshalb, weil ich kaum geschlafen hatte vor der geburt...

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  42. Es ist nicht zu früh, sich darum Gedanken zu machen. Wenn du mit einer Krankenhausgeburt ein besseres Gefühl hast, dann macht es. Eine Beleghebamme ist sicher ein guter und wohltuender "Mittelweg".
    Wenn du ein bischen neugierig auf eine Geburtshausgeburt bist, dann schau dir eines in deiner Nähe an. Dort arbeiten erfahrene Hebammen und nur ohne Risikofaktoren darf man dort gebären.
    Hör auf deinen Bauch, der sagt dir schon das richtige.
    Viele Grüße
    Stefanie

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  43. Hallo!

    Vielleicht interessiert dich das und hilft dir bei der Entscheidungsfindung:
    http://www.arte.tv/de/programm/242,date=19/2/2013.html
    Ich wünsche dir alles Gute und dass ihr eine wunderschöne Geburt erleben dürft!
    Liebe Grüße!

    Mlle Pfingstspatz

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  44. Ich habe im Krankenhaus mit Intensivstation für Neugeborene entbunden, hatte eine Super Hebamme und war rundum zufrieden.

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  45. Hallo liebe Julia,

    ich möchte gerne noch etwas zu deinem Post antworten. Meine Tochter kam in einem Geburtshaus zur Welt. Bei uns kam von Anfang an nur Geburtshaus oder ein Krankenhaus in Frage, wo naturheilkundlich bzw. antrophrosophisch gearbeitet wird. Jedenfalls haben wir uns für das Geburtshaus entschieden, welches aber direkt auf dem Gelände eines Krankenhauses liegt. So ist, wenn doch mal etwas nicht so laufen sollte, wie es soll, sofort die Möglichkeit innerhalb weniger Minuten ins Krankenhaus rüberzurollen. ;) Also die Geburt im Geburtshaus war so entspannt, wie eine Geburt entspannt sein kann. ^^ Ich empfand es dort sehr schön, wir hatten unseren Geburtsraum mit Wanne usw. es ging recht zügig voran und ich hätte mir das in so nem weißen sterilen Krankenhaus überhaupt nicht vorstellen können. Meine Hebamme war auch total einfühlsam und hat mich mit Globuli und dergleichen versorgt und ich brauchte auch keine PDA (obwohl ich mir das manchmal echt gewünscht hätte)... ich hatte ein gutes Gewissen, weil halt ein Krankenhaus direkt auf dem Gelände war, quasi direkt nebenan.. und ein Arzt war bei der Austreibungsphase auch mit im Raum.. als Beobachter. Ich finde diese Teenie-Mom-Serien-Geburten immer so schlimm... das käme für mich nicht in Frage.

    LG
    Christina

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    1. Achso, was ich noch vergessen hatte zu erwähnen, ist, dass wir um 10 Uhr morgens wieder zu Hause waren (sie kam um 5.44 Uhr zur Welt) und dann kam ganz entspannt meine Hebamme zur Wochenbettbetreuung nach Hause! Das war toll.

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  46. ich war im geburtshaus. ich fand es ganz toll, das sowohl vorsorge, als auch gvk und geburt, und auch die nachsorge alles durch eine einzige person geschah und ich nie die typischen "jeder erzaehlt was anderes"-widersprueche und dadurch aufgeworfene zweifel hatte.
    klar, bedingt, dass die person wirklich sehr kompetent ist, in meinem falle gerade auch was das stillen anbelangt.

    dafuer haben wir uns wirklich sehr gut kennengelernt, ich hatte die entspannendste schwangerschaft ever. bei der geburt musste ich nichts erklaeren, sie wusste genau, was mir wichtig war und hat es wunderbar respektiert und unterstuetzt.

    ich war um 22h im geburtshaus, um 0.56 war mini dann schon da - eine wunderschoene, friedliche, sanfte geburt. wir blieben dann noch einen tag, weil es da so schoen friedlich war (im gegensatz zu unserer damaligen wohnung), und waren am zweiten lebenstag von mini wieder zu hause. alle in topform.

    die geburt hat mich enorm geboostet im selbstvertrauen. ich fuehle mich wirklich gestaerkt dadurch, das ist wirklich einer der wichtigsten momente in meinem leben und den wollte ich nicht in fremde haende legen und von (fremden und meist maennlichen) aerzten bestimmen lassen(klar, es haette natuerlich auch anders kommen koennen, das weiss man ja nie - aber zumindest wollte ich alles dafuer tun, dass es so klappt wie ich es mir wuenschte)

    was die sicherheit anbelangt (das ist ja immer wieder thema) : in der CH -da komm ich her- hat eine durch einen chefarzt ausgefuehrte studie gezeigt, dass baby und mutter im geburtshaus in besserer koerperlicher verfassung (von der seelischen will ich gar nicht erst reden) sind nach der geburt als in der klinik / spital. und das, wobei sie natuerlich nur normal verlaufende vaginal verlaufende geburten beruecksichtigt haben, da ja eh nur diese ins GH duerfen.

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  47. ist das Interessant hier alle meinungen durchzulesen! Ich kann dich gut verstehen denn solche gedanken haten wir auch! (vor erst 3 monaten) Wichtig ist erstmal eine einfühlsamme Hebamme die dich jetzt bis zum ende des Wochenbettes und darüberhinaus begleitet! Bei ihr kannst du dann all deine Ängste und Fragen loswerden! Unsre Schnecke ist im KH geboren und wir haten die Hebamme als Wehenbegleiterin aber das nechste möchte ich zuhause bekommen denn im kh wird viel für dich entschieden und somanches gemacht weil es praktischer aber nicht unbedingt optimal für einen selber ist! Ich bin schon gespannt wie deine meinung nach der geburt ist, denn bei mir hat sich danch grundlegend verändert! Viele Frauen viele induviduelle Wege, aber dein Weg ist genau der richtige für dich und dein Baby!!!! Grüße elke

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  48. Hallo Punkelmunkel,

    nach 4 Kindern in 3 verschiedenen Städten, 2 mal im KKh und 2 mal im Geburtshaus (nein, die letzte Geburt war in einem KKH mit eigenständiger Geburtsstation, 3 Hebammen, die hier fest angestellt sind und Traumräumen, also Geburtshausklima),
    sage ich nur: Hör`auf Deinen Bauch! Das Geburtshaus ist von der Betreuung und der Stimmung (meist) nicht zu toppen, aber ein KKH sollte in der Nähe sein.
    Ich finde auch eine liebe Hebamme am wichtigsten, denn wenn Du Dich wohlfühlst, ist alles gut!!!

    LG
    ullykat

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  49. halli hallo, liebe punkelmunkel!

    endlichs schaffe ich´s mal, auf deinem supernetten blog vorbeizuschauen! tolle sachen nähst du für euren jungen und es ist schön, deine freude mit zu erleben!

    das thema geburtshaus - krankenhaus ist eines, wo ich auch meinen senf dazu geben möchte. ich hab nicht alle kommentare hier gelesen, aber ein paar doch bzw überflogen.... wir hatten ja eine hausgeburt mit einer tollen hebamme aus dem wiener geburtshaus und das war für uns die beste entscheidung. letztendlich müsst ihr das eh für euch entscheiden und die möglichkeit finden, mit der ihr euch am besten fühlt.

    ABER ich möchte dir/euch für die überlegungen mitgeben, dass viele komplikationen erst durch medizinische intervention entstehen. im geburtshaus/zuhause hat man einfach mehr zeit und im krankenhaus muss einfach immer was weitergehen. zb. meine hebamme meinte, dass ich imkh wahrscheinlich ein wehenmittel bekommen hätte, weil der letzte cm muttermund langsamer aufging und die wehen da schwächer wurden. zuhause war das kein problem, wir hatten zeit, mein körper konnte in dieser phase wieder kraft tanken und wer weiß, wie er auf ein wehenmittel reagiert hätte? vielleicht wäre mein kreislauf gekippt, vielleicht wäre es fürs baby zuviel geworden und die herztöne wären schlechter geworden?

    außerdem kommen komplikationen nicht plötzlich, sondern sie zeichnen sich ab. auch im gh werden die herztöne regelmäßig abgehört und wenn wirklich was nicht passt, fährt man ins krankenhaus. 10% der geburten im gh/hausgeburten müssen abgebrochen werden, die meisten allerdings, weil nichts weiter geht. oder weil die plazenta nicht kommt. also meist dinge, wo man zeit hat und auch zb wenn die herztöne vom baby schlechter werden, fährt man früher und wartet halt nicht noch zu, so wie man´s vielleicht im kh machen würde.

    außerdem gibts klare kriterien, wann eine geburt im gh möglich ist. da geht keine hebamme ein risiko ein! also eine geburt im gh ist absolut nicht riskant, hat nix mit "mut haben" zu tun und vor einer geburt braucht man bei einer "normalen" schwangerschaft keine angst haben! klar, es ist anstrengend und tut auch weh - aber es ist ein wunderbares und berührendes ereignis!

    ich würde dir/euch sehr empfehlen, über eure bedenken nochmal (wenn ihr nich zweifelt) mit einer hebamme aus eurem geburtshaus zu reden. sie kann euch sicher viele sorgen nehmen. und wenn du noch was lesen möchtest, vielleicht kennst du die bücher eh schon, aber ich kann dir ans herz legen: "die selbstbestimmte geburt" von ina may gaskin und "geburt und stillen" von michel odent.

    alles liebe, selina

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  50. hallo, ich bins nochmal! hatte vergessen zu schreiben, dass es im gh natürlich auch sauerstof gibt, sollte das neugeborene atemschwierigkeiten haben. weil du das angeführt hast.

    ich möchte euch echt nochmal empfehlen, mit einer gh-hebamme über 'notfälle' zu reden, welche notfälle es überhaupt gibt bei ihnen, was wann zu tun ist etc.

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  51. selina, das hast du toll geschrieben! in meiner gegend zum beispiel gibt es kein einziges KH / klinik, welche nicht äusserst strikte protokolle hat. ein paar beispiele:
    - wenn da die muttermunderöffnung langsamer als 1cm / stunde ist, dann wird wirklich überall komplett standardmässig wehenmittel gespritzt. wehenmittel bedeuten stärkere schmerzeb, weniger erholphasen, ein erhöhtes blutungsrisiko, erhöhtes uterusruptur-risiko, erhöhtes dammriss-risiko.
    - während der gesamten geburt darf man höchstens eiswürfel lutschen, trinken ist untersagt (kann anscheinend die berechnung der nötigen betäubung erschweren, falls man in den op-block müsste). ein ausgetrockneter körper, und sei es nur 2% weniger als normal, ist aber viel erschöpfungsanfälliger und erholt sich weit weniger gut.
    - ein venenzugang ist pflicht ab beginn der geburtswehen (spart im fall der fälle ca 2 minuten...). dadurch kann man die handgelenke nicht mehr abwinkeln, was vierfüssler-artige positionen erschwert, welche oft bei "feststecken" des kindes im geburtskanal sehr hilfreich sein können, und auch manchen dammschnitt unnötig machen.

    es ist wirklich ganz oft so, dass gerade die protokolle, welche in hochspezialisierten kliniken mit neo-abteilung und entsprechender anzahl risikoschwangerschaften angewendet werden, ganz besonders strikte sind. das mag für risikofälle das beste sein, die selben strengen protokolle aber auf ganz normal verlaufende schwangerschaften / geburten anzuwenden, führt oftmals zu mehr problemen, als damit gelöst werden.

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Danke für dein Kommentar, auch wenn ich es nicht immer schaffe zu antworten, lese ich doch jeden einzelnen und freue mich darüber!!!