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27.10.2013

13 Wochen Babyglück

13 Wochen Baby sein: 
Lieblingsbeschäftigung: Mit Mamas und Papas Händen spielen, die Finger festhalten, sie in den Mund nehmen... 
Das mag ich gar nicht: Fingernägel schneiden.
Das ist neu: -Mika schläft jetzt nicht nur in der Babytrage, er guckt auch richtig lange interessiert heraus.

13 Wochen Eltern sein: 
Neue Erkenntnisse: Die eigenen Babys sind für die Eltern immer die allersüßesten. Das ist mir beim Rückbildungskurs aufgefallen. Der war übrigens ganz gut, Mika hat die erste Zeit ohne zu meckern auf der Decke gelegen und die anderen Babys angeguckt, dann fand er das doof und durfte ein paar mal auf den Arm der Hebamme damit ich die Übungen machen kann. Zum Schluss wurde noch einmal gestillt und dann geschlafen. Hätte ja nicht gedacht, dass er das so super mitmacht.
 Schreckmoment: -Die monströse Rechnung von der KFZ-Werkstatt, das Auto muss jetzt vorerst in der Garage bleiben.
-Ich wollte mir einen Taillenrock nähen und musste dazu Hüfte, Taille, und Brust ausmessen, Mit erschrecken hab ich festgestellt, dass ich an der Taille zwei Größen größer benötige als am Rest meines Körpers. Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit meinem After-Baby-Body aber die Taille soll bitte schon irgendwann mal wieder kommen. Den Rock näh ich dann wenn sie wieder da ist, falls das je passiert :-D
  Dafür fehlt die Zeit: Das mit der Zeit haben wir gerade ganz gut im Griff, mittlerweile bleiben Marc und ich abends länger wach als Mika und in der Zeit kann man einiges machen.
Streit über: Marc wollte Mika ein wenig ohne Windeln strampeln lassen, find ich ja eigentlich gut aber so ohne Unterlage auf dem Bett... es passierte natürlich was passieren musste und das fand ich dann weniger lustig.
Der glücklichste Moment: Der schöne Tag mit der Katha und unseren Kleinen.
Nächte/Schlaf: Besonders gut wenn wir am Tag viel gemacht haben. Auch gucken ist anstrengend.
Darauf freuen wir uns: Auf den Kanga-Kurs den Mika und ich nächste Woche beginnen, vllt lerne ich ja ein paar Trage-Mamas kennen :-)
Das macht Mama glücklich: Wenn Mika ohne zu weinen neben mir aufwacht und mich anguckt bis ich auch aufwache.
Das macht Papa glücklich: Spazieren gehen ganz ohne Mama.

25.10.2013

Ein Tag in Bildern mit der lieben Katha

Hab ich eingetlich schonmal erzählt wie ich die Katha und den Marlon kennengelernt habe? Das war ja ein riesen Zufall. Ihren Blog kannte ich schon eine Weile und habe ihn auch regelmäßig gelesen. Anfang des Jahres, fuhr ich mit dem Bus Richtung Stadt, als sie mit Marlon plötzlich auch in diesen Bus einstieg und sich ausgerechnet neben mich setzte. Ich wusste, dass ich sie irgendwoher kannte, aber ich kam erstmal nicht drauf woher. Bis ich ihre Tasche sah die sie auf ihrem Blog immer mal wieder zeigte. Ansprechen wollte ich sie aber nicht. Wäre ja peinlich gewesen wenn ich mich geirrt hätte. Über Facebook hab ich ihr dann geschrieben, ihr war natürlich auch nicht klar, dass sie neben mir saß :-D Das lustige daran ist ja, dass ich gar nicht wusste, dass sie aus meiner Gegend kommt. München ist groß und sie wohnt nur ein Dorf weiter als ich. Wir haben uns danach noch ein paar mal getroffen und uns super verstanden. 

Gestern waren wir zusammen auf der  Auer Dult, das ist ein Jahrmarkt mit vielen schönen Ständen. Besonders die Keramikstände haben es uns angetan, aber seht selbst :-)
 Mika hat von 10Uhr bis 13 Uhr im Buzzidil geschlafen, hat also gar nichts von den schönen Ständen gesehen.
 Auf dem Weg zur Auer Dult sind wir an einem ganz arg süßen Laden vorbeigegangen, Schade dass er nicht geöffnet hatte aber ich habe mir einen Flyer mitgenommen, sie haben auch einen Dawanda-Shop.
Ich glaube da muss ich dringend mal bestellen, die haben so tolle Waldtiere.
 Die Katha hat ein Lebkuchenherz für den Marlon mitgenommen, die liebt er total.
 Der schönste Stand von allen war dieser hier, wir konnten uns nicht zurückhalten und haben beide einiges gekauft. Alles selbstgemacht! Ich würde ja am liebsten meine gesamte Küche mit dem Geschirr ausstatten!
Der Künstler hat auch eine Homepage, leider aber keinen Onlineshop.
Das ist meine Ausbeute, den Krug und die kleine Schale hab ich an einem anderen Stand gekauft. Tolle Farben oder? 
 Später waren wir noch in der Altstadt und haben leckere Smoothies getrunken und gequatscht.
 Mika ist auch endlich aufgewacht und hatte einen riesen Hunger, ans Stillen im Freien habe ich mich mittlerweile gewöhnt.
 Noch ein paar Bilder auf Mamas Schoß gemacht.
Und mit der Katha gekuschelt. Dann gings wieder nach Hause, wir haben ja den gleichen Heimweg :-)
Keine Ahnung wie der Tag so schnell vergehen konnte, als ich daheim war war schon halb 5 und um 10 bin ich losgefahren.
Schön wars und ich freu mich schon auf nächste Woche, da haben wir was besonderes vor. mehr dann wenns soweit ist!
Habt alle ein ganz tolles Wochenende, bis Sonnatg!

23.10.2013

Chucks-Liebe ♥

Noch bevor Mika auf der Welt war hatte er schon sein erstes paar Chucks, ich hatte es auf dem Kinderflohmarkt gefunden und konnte nicht dran vorbei gehen ohne es mitzunehmen. Die sind ihm jetzt natürlich  noch viiiiel zu groß deshalb warten sie in Schrank darauf in ein paar Monaten getragen zu werden.
Letzte Woche schickte mir meine Mama dann ein Päckchen, worüber ich mich unheimlich gefreut habe. 
Drin waren nämlich ganz viele ultra-süße, gehäkelte Babychucks <3. Sie wollte Mika eigentlich ein paar Schühchen häkeln, jetzt haben wir gleich fünf in verschiedenen Größen. Am liebsten mag ich die Gelben, ist ja klar :-) ach sie sind alle ganz toll und sehen so süß am Babyfuß aus. Schön wenn die Mama auch kreativ ist denn sowas würde ich niemals hinbekommen.





Wie gefallen euch die Baby-Chucks?
Im Internet gibt es dafür ja diverse Häkelanleitungen, wer aber auch so ungeschickt im Häkeln ist wie ich und trotzdem ein paar Schühchen haben möchte der darf mir gerne eine Mail an punkelmunkel@gmail.com schicken, meine Mutter häkelt auch auf Auftrag und würde sich sehr freuen. Vllt. hat auch jemand Lust auf einen Tausch gegen Stoff oder Genähtes... Schreibt mir einfach, ich leite es dann weiter.

22.10.2013

Neue Kleidung braucht das Kind!

Momentan nähe ich ganz viel in Größe 68 und 74 denn in den größeren Größen haben wir noch nicht allzu viel da, vorallem an Oberteilen mangelt es sehr. 
Von dem gelben Stoff war noch jede Menge da also entstand aus der Coolbert-Jacke und der Kuschelhose aus der Zwergenverpackung 2 eine zugegeben sehr sommerliche Kombi, mir aber egal, ich finde gelb gerade so toll. Bin ja mal gespannt wie die Jacke an Mika aussieht, habe sie nämlich gleich noch drei mal zugeschnitten :-) 
Und nochmal was Gelbes, die Hose passt perfekt zu dieser Jacke die wir fast täglich im Gebrauch haben. Ein echtes Lieblingsteil! Genäht habe ich die Frida aus Nicky und dem Bauernhofjersey von dem immernoch etwas da ist, dabei hab ich den halben Meter Stoff jetzt für mehrere Hosen, Stulpen und eine Mütze benutzt. Find den echt toll!
 Heute morgen beginnt der Rückbildungskurs, bin schon sehr gespannt und freue mich andere Mamas kennenzulernen. Mal sehen was Mika davon hält, wie ich ihn kenne wird er es nicht so prickelnd finden da die ganze Zeit auf seiner Decke rumzuliegen aber mal sehen vllt. ists ja auch total spannend für ihn, weil andere Menschen und andere Umgebung etc. Wir werden sehen :-)
Euch allen einen schönen Tag noch, genießt das tolle Wetter wenn es denn bei euch auch so toll ist wie hier!!

20.10.2013

12 Wochen Babyglück

Zwölf Wochen Baby sein: 
Lieblingsbeschäftigung: Alles in den Mund zu nehmen, besonders gerne die eigenen Hände.
Das mag ich gar nicht: Dann aus dem Haus zu gehen wen wir es ausnahmsweise mal richtig eilig haben.
Das ist neu: Mika hatte das erste mal einen Schub den Marc und ich so richtig bemerkt haben, der 12-Wochen-Schub nämlich. Seitdem versucht er alles was in die nähe seines Mundes kommt hineinzustecken. 

Zwölf Wochen Eltern sein: 
Neue Erkenntnisse: -Mama braucht einen Führerschein!
-Spielsachen werden immer interessanter für Mika. Lieblingsspielzeug ist gerade eine quietschende Giraffe aus Stoff.
Schreckmoment: Eine Wespe kommt zum Fenster rein, ich glaub am meisten hat sich Mika vor meinem Schrei erschrocken:-D
  Dafür fehlt die Zeit: Das Fotoalbum für Mika endlich mal zu gestalten und neue Fotos ausdrucken zu lassen.
Streit über: Die schwere Kommode die ich uuunbedingt haben musste, die kaum ins Auto gepasst hat und dann noch in den vierten Stock getragen werden musste.
Der glücklichste Moment: Habe Videos von Mika angeguckt als er ein paar Stunde alt war und den Geburtsbericht geschrieben.
Nächte/Schlaf: Im Moment schläft er mittags sehr viel, eigentlich nach jedem mal Stillen, (was übrigens gerne mal eine Stunde dauern kann) schläft er mindestens eine halbe Stunde
Darauf freuen wir uns: Auf die Babywelt-Messe nächste Woche.
Das macht Mama glücklich: Auf der Straße werde ich immer öfter auf Mikas selbst genähte Kleidung angesprochen :-)
Das macht Papa glücklich: Das vor Freude quietschende Baby in seinem Spielzelt zu bebachten (siehe Foto)

16.10.2013

Mikas Geburtsbericht

Mika kam am 26.07.2013, zwei Tage vor seinem errechneten Geburtstermin auf die Welt. Eigentlich sehr pünktlich und doch ein bisschen zu spät, denn es stellte sich heraus, dass ich schon eine Woche zuvor einen hohen Blasensprung hatte der unbemerkt blieb. Die ganze Zeit hatte ich schon das Gefühl, dass Fruchtwasser tröpfchenweise abgeht doch die beiden PH-Tests die meine Ärztin machte fielen negativ aus und auch die PH-Tests die ich zuhause machte waren alle unauffällig. Erst am 25.07. bei meinem letzten Arzttermin vor dem ET. färbte sich der dritte PH-Test blau, mein Körper hatte mich also doch nicht getäuscht. Auch diesmal hätte die Ärztin es nicht festgestellt wenn ich nicht darauf bestanden hätte, dass da etwas nicht normal ist. Mika ging es aber zum Glück gut, der Herzschlag war normal und Fruchtwasser war auch noch genug da. Mit dem Ultraschallgerät sah man, dass Mika noch nicht fest im Becken lag, somit bestand die Gefahr, dass die Nabelschnur nach unten rutscht und sich um Mikas Hals legt. Um da Risiko gering zu halten sollte ich liegend ins Krankenhaus gefahren werden und das sofort, ohne Umwege. (obwohl ich ja sitzend mit der U-Bahn gekommen bin) Also rief meine Ärztin einen Krankentransport an und ich Marc.
Marc hatte im Geschäft schon angekündigt, dass er jederzeit Papa werden könnte, war also kein Problem, dass er am Arbeitsplatz alles stehen und liegen ließ um zu mir ins Krankenhaus zu fahren.
Eigentlich konnte ich es ja kaum mehr erwarten, Mika endlich bei uns zu haben, viel zu lange mussten wir schon warten, aber als ich da im Krankenwagen lag ging mir das alles doch viel zu schnell, ich wollte doch eigentlich nur zu Routinekontrolle zu meiner Frauenärztin und plötzlich lag ich im Krankenwagen und sollte in den nächsten Stunden mein Kind auf die Welt bringen...
Die Krankenhaustasche war zum Glück schon so gut wie fertig gepackt, Marc musste sie nurnoch holen und ein paar Dinge noch mitnehmen.
Gegen 13 Uhr kamen Marc und ich gleichzeitig auf der Entbindungsstation an er war ganz besorgt aber auch glücklich, denn bald würde Mika bei uns sein.
Eine nette Hebamme empfing uns, ich wurde in einen Kreissaal gebracht und direkt ans CTG angeschlossen, Mikas Herztöne waren nicht so toll, auf einmal wurden alle ganz hektisch, ein Arzt kam und spritzte mir Adrenalin in den Unterarm, mein Puls ging hoch, der ganze Körper zitterte, innerhalb weniger Sekunden waren Mikas Herztöne wieder normal. Schon wieder so eine Aufregung...
Bei meiner Gynäkologin waren Mikas Herztöne noch super,  ich glaube sie waren nur so schlecht weil ich während der Fahrt ins Krankenhaus 20 Minuten auf dem Rücken liegen musste, im 10. Monat ist die Rückenlage weder für mich noch für das Baby gut und auch nicht wirklich angenehm.
Eine Hebamme kam zu uns und entschuldigte sich für die kurze Panik, sie kannte mich noch von meinem letzten Besuch, als ich mit einem Fehlalarm ins Krankenhaus kam, diesmal war es kein Fehlalarm, Mika würde in den nächsten Stunden definitiv auf die Welt kommen, das war klar. Mit einer gerissenen Fruchtblase würden sie mich nicht mehr nach Hause schicken. Die Hebamme brachte uns in ein Wehenzimmer, unser Zimmer für die nächsten Stunden bevor es in den Kreissaal ging. Danach untersuchte mich noch ein Arzt. Der Fruchtwassertest den er machte war diesmal eindeutig positiv.
Jetz hieß es abwarten. Wenn meine schon vorhandenen Wehen nicht von alleine stärker werden würden, müsste man wegen der steigenden Infektionsgefahr die Wehen künstlich mir einer Tablette verstärken. "Bloß nicht", dachte ich mir. Also gingen Marc und ich erstmal im Wald spazieren, über eine Stunde und was zu essen und zu trinken kauften wir auch gleich noch ein. Das Spazieren brachte wehentechnisch wirklich ein bisschen was wie das CTG später zeigte, leider waren sie aber immernoch zu schwach. So gegen 16 Uhr schluckte ich eine halbe Einleitungstablette, die niedrigste Dosis. Marc fuhr in der Zwischenzeit nach Hause um die Krankenhaustasche zu holen. Die Hebamme meinte noch, in den wenigsten Fällen würde eine halbe Tablette ausreichen, aber Pustekuchen Innerhalb der nächsten drei Stunden steigerten sich die Wehen so sehr, dass ich sie schon ganz schön veratmen musste. Liegen wollte ich absolut nicht dazu war es viel zu heiß, (wir hatten in der Nacht an die 35 Grad) also spazierten Marc und ich quer durchs Krankenhaus immer wieder die selben lange Gänge rauf und runter bis ich wieder zurück in unser Zimmer ans CTG musste. Die Wehen kamen ca. alle drei Minuten und waren tatsächlich schon so stark, dass keine weitere Tablette mehr nötig war.
Um 20.00 Uhr war Schichtwechsel auf der Entbindungsstation, wir hatten Glück denn ausgerechnet unsere Hebamme vom Geburtsvorbereitungskurs hatte Dienst und betreute uns von da an.
Marc hielt mir bei jeder Wehe die Hand und ich veratmete die Wehen ganz vorbildlich wie ichs im Geburtsvorbereitungskurs gelernt hatte. Ich hatte zwar Schmerzen aber sie waren noch gut auszuhalten. "So kann es ruhig weitergehen", dachte ich mir noch. Gegen 22 Uhr war nicht mehr viel mit veratmen,
alle meine guten Vorsätze wie: immer schön zu atmen oder bloß nicht so laut rumzuschreien wie die Frau im Nachbarzimmer, waren total vergessen. Ich hatte Schmerzen und das sollten auch ruhig alle mitbekommen, besonders meine Hebamme die immer wieder aus dem Raum ging und uns alleine ließ. Ich war verzweifelt und konnte mir nicht vorstellen dass da schmerztechnisch noch viel mehr geht, der Muttermund war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 1 oder 2 cm geöffnet. Ich war wie in Trance, hörte vor lauter Schmerz kaum mehr was die Hebamme sagte und ließ mich auch nicht freiwillig untersuchen. Es war Zeit für ein Schmerzmittel, eine PDA kam für mich nie in Frage, ich wollte das so schaffen, wir Frauen wurden dafür gemacht Kinder zu bekommen, in vielen anderen Ländern gibt es so etwas wie eine PDA gar nicht und die Frauen dort schaffen es doch auch ihre Kinder auf die Welt zu bringen wieso soll ich das dann nicht schaffen?!  So dachte ich jedenfalls noch vor der Geburt, mittlerweile war ich mir nicht mehr so sicher ob ich es ohne schaffen würde. Ein Schmerztropf wurde angeschlossen doch außer Übelkeit brachte der leider nicht viel. Ein paar mal musste ich mich deswegen übergeben.
Zum Glück wurde die Badewanne bald frei, ich wollte das CTG das so unangenehm in den Bauch drückte nurnoch loswerden. Meine Hebamme lies mir Badewasser ein, das warme Wasser tat so gut, endlich konnte ich entspannen, ich hatte das Gefühl durch diese Entspanntheit wurden auch die Wehen wieder erträglicher und die Vorstellung die Geburt zu überstehe war gar nicht mehr so unrealistisch.
Die Entspannung hielt leider nicht länger als eine halbe Stunde an. Erst versagte der Kreislauf und dann platze mir die Fruchtblase nochmal so richtig. Panik kam auf, ich dachte Mika kommt jetzt sofort noch in der Badewanne auf die Welt. Marc klingelte mehrmals nach der Hebamme, die kam und half mir aus der Wanne raus, zurück ins Bett im Wehenzimmer. Sie erklärte mir, dass das nur die Fruchtblase war die jetzt erst richtig gesprungen ist, also kein Grund zu Panik. Ab diesem richtigen Blasensprung wurden die Wehen nochmal intensiver. Ich hätte ja nicht gedacht, dass das überhaupt geht aber es ging.
Heute kann ich mich kaum mehr an den Schmerz erinnern doch während der Geburt dachte ich wirklich, ich würde das nicht überleben.
So, mein Sturkopf wurde gebrochen. Ich wollte nurnoch diese blöde PDA haben und zwar SOFORT.
Die Hebamme sprach mit Marc schon vorher darüber, dass eine PDA vllt. sinnvoll wäre weil ich mich so sehr verkrampfte, nicht richtig atmete und viel zu früh den Drang hatte zu pressen obwohl der Muttermund noch nicht weit genug offen war. So sehr ich es auch wollte, hatte ich meinen Körper nicht mehr im Griff.
Zu diesem Zeitpunkt waren alle Kreissäle belegt, eine PDA also noch nicht möglich. Die Entbindungsstation war total überfüll, außer Mika sollten wohl noch einige andere Babys in dieser Nacht auf die Welt kommen. Ich fand das gar nicht lustig, die Wehen ließen mir gar keine Verschnaufpause mehr und ich dachte bei jeder Wehe "die schaff ich nicht mehr". Gefühlte zwei Stunden später wurde dann doch noch ein Kreissaal frei, in den ich samt Bett gebracht wurde. Der Anästhesist kam und legte mir die PDA. Zwei mal musste er stechen bis sie saß.
Ab dem Zeitpunkt als das Betäubungsmittel wirke habe ich nur schöne Erinnerungen an die Geburt. Die Wehen wurden immer schwächer ich konnte mich endlich etwas erholen und sogar ein bisschen dösen..Wir hatten etwa 2.00 Uhr nachts, im Raum war außer meiner Hebamme noch eine weitere Hebamme und eine Ärztin Marc saß neben mir am Kopfende und hielt mir die Hand. Das Licht war gedämmt und alles wieder total entspannt. Nach einiger Zeit schliefen die Wehen fast komplett ein, eine doofe Begleiterscheinung der PDA. Mika musste aber so langsam mal da raus, also bekam ich um die Wehen wieder zu verstärken einen Wehentropf und sollte versuchen zu pressen. komisches Gefühl ohne Wehen, ich guckte immer auf das CTG um zu wissen wann ich pressen muss. So sehr ich es auch probierte kamen wir nicht voran. Der Kopf war schon zu tasten aber es ging nicht weiter. Die Ärztin half nach indem sie sich mit ganzer Kraft auf meinen Bauch lehnte, ich presste so sehr ich nur konnte. "Mika muss jetzt sofort da raus", sagte die Hebamme, sie klang sehr ernst dabei und mir war klar, dass es jetzt schnell gehen muss. Erst im nachhinein erzählte sie mir dass sie schon den OP-Saal hat richten lassen und dass die Saugglocke schon bereit stand, weil Mikas Herztöne immer schlechter wurden.
In letzter Sekunde kam Mika dann doch auf nomalen Wege auf die Welt. Es tat nicht weh, nur ein leichtes Brennen spürte ich dank der PDA. Da war er nun, unser Baby. Dieses Gefühl, sein Kind nach 40 langen Wochen Schwangerschaft auf einmal vor sich liegen zu sehen war einfach unglaublich, kaum zu beschreiben. Man ist geschockt und überglücklich zugleich.Wir waren endlich Eltern! Marc verdrückte ein paar Freudetränen. Da hörten wir auch schon der erste Schrei, die Hebamme hatte ihn ganz leicht ins Füßchen gezwickt. Marc schnitt die Nabelschnur durch und die Hebamme checkte Mika einmal kurz durch. Er brauchte nicht einmal Sauerstoff wie es alle erwarteten, Mika war putzmunter und wie es aussah auch kerngesund. Dann wurde er mir auf die Brust gelegt, das erste mal kuscheln... :-) er hatte so winzig kleine Fingerchen, und schon ganz viele dunkle Haare auf dem Kopf. Von Käseschmiere war nichts mehr zu sehen, er sah aus wie frisch gebadet. Während wir kuschelten musste natürlich noch der Mutterkuchen raus und eine kleine "Schirfwunde wie es die Ärztin in nannte wurde mit wenigen Stichen genäht. Alles halb so schlimm, ich war ja abgelenkt von unserem kleinen Wunder. Und es ist wirklich ein Wunder wenn man überlegt, dass aus diesem kleinen Punkt der er ganz am Anfang war in so "kurzer" Zeit ein kleiner Mensch entsteht und dafür waren wir alleine verantwortlich...
Marc und ich waren sooo müde aber an Schlaf war nicht zu denken, Babygucken und kuscheln war viel wichtiger. <3

Mika kam um 5.15 Uhr am Morgen auf die Welt er war 3350g schwer, 52cm groß und hatte einen stolzen Kopfumfang von 38cm. .

Puuuuh ganz schön lang ist der Bericht geworden, ich bin froh ihn geschrieben zu haben denn in ein paar Jahren verblassen die Erinnerungen sicher und so kann auch Mika wenn er groß ist nachlesen wie das damals bei seiner Geburt so war.
Wie es uns nach der Geburt erging wird in einem anderen Post stehen.

<3

14.10.2013

Pandabär oder Elefanten?

Ich konnte mich nicht entscheiden deswegen trägt Mika heute eine Pandajacke und die Lieblingselefantenhose :-) und endich komme ich mal dazu bei my kid wears mitzumachen, dort werden jede Woche ganz, ganz tolle selbstgenähte Kindersachen gezeigt.
 Die Jacke ist die Yellow Sky und die Hose ist aus der Zwergenverpackung 2 aber etwas abgewandelt.

So machen wir uns gleich auf den Weg in die Stadt, den Papa abholen und ein paar neue Stoffe shoppen, (nicht dass ich noch welche bräuchte^^)
Habt einen schönen Tag!!

13.10.2013

11 Wochen Babyglück

Elf Wochen Baby sein: 
Lieblingsbeschäftigung: Baden.
Das mag ich gar nichtAlleine in einem Raum sein, nichtmal schnell alleine auf die Toilette kann man ohne schlechtes Gewissen gehen, da wird sofort gemeckert.
Das ist neu:  Mika hat einen neuen Freund, am Maxi Cosi hängt ein lächelndes Äffchen den mag er sehr denn seit Neuestem lächelt Mika zurück und quakt als wollte er ihm was erzählen.

Elf Wochen Eltern sein: 
Neue Erkenntnisse: -Am besten schläft Mika bei Rammstein ein.
 -Mobiles bringen mein Baby zum Durchdrehen, erst wird lange geguckt, dann wild gestrampelt und dann regt ihn immer irgendwas furchtbar auf. Wenn ich das Mobile wieder weg mache ist alles ok.
Schreckmoment: Ich bin erschrocken als Mika nachts neben mir plötzlich ganz laut gegrunzt hat. Nicht umsonst nennt Papa ihn Monsterchen :-)
  Dafür fehlt die Zeit: Ach für das Übliche, hier herrscht ein wenig Chaos, aber was solls, dann siehts hier halt mal zwei/drei Tage schlimm aus!
Streit über: Papa freut sich so sehr aufs Zufüttern, das Baby von einem Kollegen isst schon mit 4,5 Monaten Brei, ich möchte aber auf jeden Fall 6 Monate voll stillen.
Der glücklichste Moment: Wir waren schwimmen, das war toll. Wasser liebt Mika ja eh und die Therme ist mit 37 Grad Wassertemperatur ein echter Babytraum. Ganze 4 Stunden waren wir dort, Mittagsschlaf wurde auf Papas Bauch gehalten. Das wird bald wiederholt!
Nächte/Schlaf: Sehr gut, zwar nurnoch bis um 6 morgens aber danach nochmal 2-3 Stunden. Wir haben gerade einen super Rhythmus, wenn Mika wach ist wird im Bett gestillt, gekuschelt, gewickelt, Quatsch gemacht dann muss Marc arbeiten und Mika und ich ich kuscheln uns auf Sofa. Dort wird nochmal gestillt, ferngeschaut und dann wieder geschlafen.
Darauf freuen wir uns: Auf die Rückbildungsgymnastik ab nächster Woche, Mika kommt mit.
Das macht Mama und Papa glücklich: -Wieder regelmäßig schwimmen zu gehen.
-Brabbelnden Babys zuzuhören :-)

08.10.2013

Geschenke für Mika

Mikas Oma also meine Mama ist gerade ganz viel am Basteln und Häkeln, unter anderem hat sie uns ein ganz tolles Mobile geschenkt, Ist das nicht wunderschön? Ich wollte so ein ähnliches Mobile immer bei Dawanda bestellen aber jetzt haben wir ja unser Eulen-Mobile :-) Mika ist auch total begeistert, er ist gerade in einer Phase in der er nicht mehr einfach nur rumliegen möchte, da muss schon was zum Gucken sein, auch am, Maxi Cosi haben wir deshalb ein Spielzeug angebracht:. Momentan hängen die Eulen noch im Wohnzimmer über dem Sofa da Mika ja bei mir im Bett schläft aber sobald er in seinen Bett schläft wird es dort über ihm hängen.
Falls ihr auch so eines möchtet, das Mobile gibt es als Bastelset z.B. hier zu kaufen.

 Unsere Zalando-Bestellung wollte ich euch auch noch zeigen, Ich habe für Mika einen Gutschein geschenkt bekommen und diesen für zwei tolle Teile der Marke Joha eingelöst. Ich kannte zuvor weder die Marke noch wusste ich dass Zalando Babykleidung verkauft, bin aber sehr begeistert von der Qualität der Strampler. Sie sind beide ganz schlicht in hellblau gehalten so wie ich das mag und der Schlafanzug wächst sogar noch ein bisschen mit, was mir bei dem Preis auch wichtig war. 
So schön verpackt lässt es sich super strampeln :-)

A propos schön verpackt, Mika bringt immer mal wieder seine Windel zum überlaufen (trotz passender Windelgröße) und das hinterlässt ganz fiese Flecken in der Kleidung. Was tut ihr gegen solche Flecken die trotz Fleckenmittel nicht raus gehen wollen? Wäre ja Schade um die schönen Klamotten.

07.10.2013

10 Wochen Babyglück


Zehn Wochen Baby sein: 
Lieblingsbeschäftigung: Strampeln.
Das mag ich gar nicht: Wenn der Schnuller nachdem man ihn ausgespuckt hat nicht sofort wieder in den Mund kommt.
Das ist neu: Mika fängt an zu sabbern, aber wie...
und er fremdelt schon wenns ihm zu viel wird. Er hat ja jetzt wieder einige neue Menschen kennengelernt da kann es einem auch mal zu viel werden.
Zehn Wochen Eltern sein: 
Neue Erkenntnisse: -Wenn Mika so unruhig schälft wie letzte Nacht hilft es, wenn ich ihn in eine Decke pucke. Nachdem ich das gemacht habe schlief er viel besser.
Schreckmoment: Wir hatten einen klitzekleinen Autounfall, eine Frau fuhr uns den rechten Seitenspiegel ab weil ihre Bremsen nicht mehr funktionierten. Zum Glück ist nicht mehr passiert, hätte auch anders ausgehen können...
  Dafür fehlt die Zeit: Diese Woche hatten wir Besuch und waren anschließend 4 Tage in der Heimat also fehlte für so ziemlich alles die Zeit, aber schön wars!
Streit über: Was tun wir an Weihnachten!?!

Der glücklichste Moment: Die ganze Woche war toll und voller Action, wir waren nach langer Zeit mal wieder im Schwarzwald am Mummelsee, Bobbahn fahren, lecker Essen, die Familie besuchen, ein Opa war bei uns zu Besuch und konnte Mika endlich kennenlernen...
Nächte/Schlaf: Wegen Schnupfen sehr unruhig. Wir waren heute morgen gleich beim Kinderarzt und haben eine Salzlösung für die Nase bekommen, damit Mika wieder richtig trinken kann. 
Mittags schft er jetzt auch wieder.
Darauf freuen wir uns: Auf die Therme, wenn Mika wieder gesund ist kanns losgehen.
Das macht Mama und Papa glücklich: Wie schnell Mika sich entwickelt, jede Woche lernt er etwas dazu. Er ist schon ein richtiges Baby :-)