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20.01.2014

25 Wochen Babyglück

25 Wochen Baby sein: 
Lieblingsbeschäftigung: Am Daumen zu lutschen, auf den Fingern zu kauen.
-Andere Baby anzugucken und mit deren Spielzeug zu spielen.
Das mag ich gar nicht: Zähnchen bekommen
Das ist neu: -Mika bekommt sein erstes Zähnchen, vor drei Tagen spührte man plötzlich bei ihm im Unterkiefer ein ganz spitzes Zähnchen das schon aus dem Zahnfleisch rausguckte. Das ist auch die Erklärung dafür dass er ein paar Tage etwas quengeliger war als sonst. Armer Mika, das muss ganz schön weh tun 
-Fremdeln tut er gerade nicht mehr, wir waren am Wochenende wieder in der Heimat und er hatte absolut keine Probleme damit von jemandem hochgenommen zu werden. Das sah vor drei Wochen noch gaaanz anders aus.
-Mika hat sich einen Tag lang immer wieder vom Bauch auf den Rücken gedreht.

25 Wochen Eltern sein: 
 Neue Erkenntnisse: -Die Spieluhr ist gerade eine super Einschlafhilfe.
-Wenn fünf Frauen aus drei Generationen aufeinander treffen kann man über Kindererziehung etc. ganz schön diskutieren. Jeder denkt total anders. Wichtig ist nur sich nicht verunsichern zu lassen. Ich höre auf mein Bauchgefühl, trage Mika z.B. so lange ich kann und stille auch weiter.
Schreckmoment: 
Dafür fehlt die Zeit: Alle Freunde und die ganze Familie an einem Wochenende zu besuchen, das ist uns einfach zu stressig, obwohl ich sie sehr gerne alle wieder gesehen hätte. 
Streit über: Braucht man ein Babyphone, was gehört zur Erstausstattung, ist Tragen unpraktisch?... ich habe das Gefühl alles anders zu machen wie meine Vorfahren. Aber Mika ist ein ausgeglichenes, glückliches Baby, er zeigt uns, dass wir alles richtig machen 
 Der glücklichste Moment: Mika gibt das Vorzeigebaby und flirtet mit seinen Mitmenschen :-)
Nächte/Schlaf: Eine Nacht war er mal zwei Stunden hellwach das war zu dem Zeitpunkt als das Zähnchen raus kam. Ansonsten sind die Nächte wie immer, er schläft ein bisschen mehr am Tag.
Darauf freuen wir uns: Auf den ersten Urlaub zu dritt den wir für dieses Jahr planen.
Das macht  Mama und Papa glücklich: -Wieder in München zu sein.
-dass wir uns haben.

Kommentare:

  1. ach Julia,ich denke immer ich schreibe diese posts ;)
    das mit den Einstellungen zur Kindererziehung geht mir ganz genauso! was ich mir alles schon von omas und uromas angehört hab. ich bin auch die einzige in dieser Familie die ihr Kind so groß zieht. und Sätze wie "lang kannst du ihn ja aber nicht mehr tragen" oder "er muss doch langsam mal Brei bekommen" " du kannst doch nicht bei jedem piep nach ihm schauen" "lass ihn mal schreien,dann schläft er schon ein" kann ich nicht mehr hören und bekommen dabei nur wahnsinnige Wut.
    aber wie du schon sagst die Zwerge zeigen einem das man alles richtig macht! :) hier wird nur ganz selten geweint :)
    und die Sache mit dem babyphobe: also ich bin beruhigter wenn ich schon den ersten mucks beim aufwachen höre als wenn er erst weinen muss damit ich registrierte das er wach ist :)
    du machst das schon alles so richtig,dein glücklicher Mika ist der größte Beweis dafür :)

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  2. Lass dich nicht verunsichern... früher war das alles etwas anders. Und du wirst sehen in 30 Jahren ist es das auch wieder und wir schauen unsere Enkelkinder an und denken, warum machen die das so?! Es gibt immer andere Tipps und Empfehlungen. Das was gestern schlecht war ist heute wieder gut und umgekehrt und es ist natürlich viel die eigene Einstellung und die eigene Überzeugung. Ich finde du machst das super und wenn Mika glücklich ist, dann passt doch alles. Du fühlst dich wohl mit dem was du tust, also mach weiter... jeder muss nach seiner Überzeugung handeln. Ich habe früh aufgehört zu stillen, weil ich mich nicht gut damit gefühlt habe... für viele unvorstellbar. Aber ich hab bei jedem Anlegen geweint.
    Und das er sich jetzt so fleißig dreht ist toll! :-)

    Liebe Grüße
    Stefanie

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  3. ooohja die Diskussionen kenne ich auch.. und das obwohl unser kleiner Mann erst 5 Wochen alt ist. Mit meiner Mama bin ich mir jedes Mal sehr uneinig. Und das genau bei den gleichen Themen wie bei dir.. Besonders das Thema tragen ist hier sehr beliebt für Diskussionen..aber auch das Familienbett/Beistellbett ist gerade im Kommen ;-) aber du hast schon Recht:nicht verunsichern lassen.. solange alle glücklich sind ist es richtig :-)
    Liebe Grüße
    Ps: ich bin jedes Mal so erstaunt, wie groß Mika schon ist.. wahnsinn! und ich kann mich noch gut an deinen Post erinnern, in dem du verkündet hast, dass du schwanger bist ;-)

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  4. Und das hört nie auf. Aktuell bei uns: Nun muss Mats aber mal auf's Tröpfchen. Er ist doch schon 2.5 Jahre alt.

    Ihr macht das schon genau richtig, sonst wäre Mika ja nicht so ausgeglichen.

    Liebe Grüße,
    Yvonne

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  5. es ist schade, wenn das wissen und die erfahrung von den älteren generationen nicht ein wohlgemeinter rat ist, sondern zur erwartungshaltung wird. ich habe meine mutter (bewusst) schon während der schwangerschaft immer wieder damit konfroniert, dass ich wahrscheinlich einiges anders machen werde (pucken - um himmels willen! lustigerweise ist es nicht dazu gekommen, weil das minimädchen das gar nicht toll fand) und seit das minimädchen da ist, zeigt sie sich nun glückerlicherweise sehr offen für unsere "herangehensweise". gleichzeitig möchte ich ihren erfahrungsschatz (von vier kindern) nicht missen - egal , was ist, sie weiß immer rat. und letztlich ist es doch nicht notwendig eine generationsfrage: ich trage und stille mein minimädchen mehr und länger, als es meine mutter täte, aber ein familienbett käme auch mir nicht ins schlafzimmer ;-)

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  6. Oje, du arme, so Diskussionen kann man echt nicht gebrauchen.
    Ich habe echt extremes Glück, weder meine Mutter noch Schwiegermutter reden uns rein, aber ich glaube sie haben halt auch beide für die damalige Zeit "alternativ" erzogen.
    Wahnsinn wir groß Mika schon ist, und so süß!

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  7. Ja Ja!!! Die "liebe Sippschaft"....
    Mach DEIN / EUER Ding weiter. So wie Du schon geschrieben hast, wenn Mika gut drauf ist dann könnt Ihr/ Du gar nichts (so viel) verkehrt machen.
    Das ist EUER Leben.
    Puh... das dicke Fell (gegen die Aussenwelt/Verwandschaft) "anschaffen" kostet manches mal mehr Kraft als die Erziehung des eigenen Kindes.

    Gutes "gelingen" weiterhin.

    LG Sarah

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  8. Diskussionen und Erfahrungsaustausch sind wichtig, denn man kommt nicht als Profi auf die Welt und kann nun mal nur so seine Eindrücke sammeln. Deshalb sollte man eigentlich froh darüber sein oder generell auf einen Austausch verzichten. Was man letztendlich mit dem Austausch macht bleibt jedem selbst überlassen. Wir sind alles Individuen genau wie unsere Kinder. Was für das eine Kind richtig ist muss noch lange nicht für jedes Kind gut sein. Doch letztlich muss uns auch klar sein das wir alle unser erfahrungen machen müssen und daraus lernen müssen. Und keiner wird es perfekt machen. Und die liebe Sippschaft deren Kinder ihr seid, will euch vielleicht nur vor den Fehlern bewahren die sie selbst gemacht haben...weil sie euch lieben und man seine Kinder gerne vor allem negativen bewahren möchte ;-) Als nehmt nur das an, was ihr für euch gebrauchen könnt, tut das was sich für euch gut und richtig anfühlt , seht nicht in allem was wir sagen eine Kritik ( den wir können nur unsere Erfahrungen weitergeben)und seid euch im klaren das ihr in 20 Jahren alles anders machen würdet ;-)

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Danke für dein Kommentar, auch wenn ich es nicht immer schaffe zu antworten, lese ich doch jeden einzelnen und freue mich darüber!!!