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19.05.2014

BOB Revolution SE - Testbericht Teil 1

Wie versprochen stelle ich euch heute unseren neuen Kinderwagen vor, es ist der 
BOB Revolution SE. Ich hatte das grooooße Glück ihn testen zu dürfen und ich bin da wirklich sehr dankbar drüber, denn mir war vorher gar nicht bewusst welch eine Erleichterung so ein geländegängiger Kinderwagen im Alltag ist. Wart ihr jemals mit eurem Stadtkinderwagen auf Waldwegen, Schotter oder Pflastersteinen unterwegs? Ich kann mich daran erinnern, dass wir einmal mit unseren alten Kinderwagen, der an sich nicht schlecht ist im Wald spazieren waren, Mika todmüde und wir hatten keine Trage dabei. Im Schneckentempo mussten wir den Waldweg entlanglaufen weil der Kinderwagen so durchgerüttelt wurde. An Schlaf war nicht zu denken. Der Ausflug dauerte keine halbe Stunde. Von Pflastersteienen möchte ich gar nicht anfangen. Spätestens da weiß man den BOB wirlich zu schätzen und das sage ich nicht um einfach nur Werbung zu machen, sondern weil ich (wenn wir Mika nicht tragen) ohne diesen Kinderwagen keinen Schritt mehr machen möchte. Welche Vorteile und Nachteile der Kinderwagen bietet und unser Fazit könnt ihr im Folgenden lesen:


Für den ersten Teil dieser Testreihe waren wir im Wald unterwegs.


Die Reifen sind alle mit Luft befüllt und zudem sehr groß was ein angenehmes Fahrgefühl ermöglicht. Mit Luft befüllte Reifen federn besser als die aus Plastik. Wenn man keine Pumpe zuhause hat so wie wir fährt man einfach schnell zur Tankstelle, die meisten haben einen Kompressor dort stehen den man kostenfrei nutzen darf.

Das Verdeck hat 5 verschiedene Einstellungsmöglichketen, so sind die Kleinen vor Witterungseinflüssen gut geschützt. Einen Regenschutz gibts es zusätzlich zu erwerben.


Durch das große Sichtfenster hat man die kleinen immer im Blick. Mika findet es immer lustig wenn wir "Guguck-Da" durch das Fenster spielen :-)


Für Sicherheit sorgt der 5-Punkt-Gurt den man variabel verstellen kann. So ist der Kinderwagen für Babys ab einem halben Jahr bis das Kind 17kg wiegt nutzbar. An diesen roten Ringen befestige ich gerne Spielzeug für Mika.

Einen passenden warmen Fußsack kann man dazukaufen, da es schon recht warm draußen ist ziehen wir Mika an kühleren Tagen einfach dicker an und decken ihn mit einer flauschigen Decke zu.
Die Rückenlehne kann man anhand von Gurten stufenlos verstellen von einer aufrechten Position bis zu bis zu einem Winkel von 70 Grad. Als Mika noch nicht selbst sitzen konnte aber auch nicht liegen wollte war diese habliegende Position perfekt.

Das Drehrrad kann man auf unebenen Gelände ganz einfach feststellen so lässt es sich einfacher fahren.


Die Bremse betätigt man ganz einfach mit dem Füß. Unter dem Kinderwagen ist ein Aufbewahrungskorb angebracht.

Der Kinderwagen ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich.

In nur zwei Schritten lässt sich der Kinderwagen ins Auto zu packen. Einfach die beiden Hebel seitlich am Griff drücken und wie auf dem Bild den Wagen zusammeklappen. Wenn nötig lassen sich die beiden großen Räder auch ganz einfach abmachen.

In unseren recht kleinen Kofferraum passt der Kinderwagen mit Rädern perfekt rein, mit seinen 11,3kg ist er ein Leichtgewicht. Selbst ich schaffe es ihn da rein- und rauszuholen.


Besonders positiv finden wir:
- Das Gewicht des Wagens, selbst ich mit meinen nicht vorhandenen Muskeln kann den Wagen ohne Probleme ins Auto packen.
- Die großen Räder, sehr praktisch wenn man Treppen hoch oder runter will.
- Er ist sehr einfach zu schieben, auch mit nur einer Hand.
- Das Vorderrad ist feststellbar
- Das große Gucklock
- Man kann das Verdeck so weit runter machen, dass das Kind ungestört von seiner Umwelt schlafen kann.
- Es gibt reichlich nützliches Zubehör dazu zu kaufen
- Das Design ist sehr schön. Eher sportlich, ohne großen Schnickschnack, hübsche Farben.
-Der Stauraum ist zusammen mit meiner Wickeltasche genau richtig für Ausflüge, Einkäufe etc.
- Die Abnehmbaren Räder ermöglichen es, den Kinderwagen auch in kleine Kofferräume zu verstauen.
- Sehr einfache selbsterklärende Handhabung.
- Sehr gute Federung die man nach Belieben einstellen kann.

Negativ finden wir:
 -Die Griffhöhe ist nicht verstellbar, für uns passt sie genau aber besonders kleine oder große Menschen könnten sie nicht anpassen.
- Das Kind kann nur mit dem Blick nach vorne sitzen. Nicht jedes Kind/Baby mag das.
- Mit nur einem Vorderrad ist das Einsteigen in einen Bus etwas wackelig.
- Die Fußablage ist nicht verstellbar.

Unser Fazit: 
Der BOB Revolution SE ist ein super Kinderwagen für den Alltag aber auch für kleine Abenteuer. Er ist sehr wendig und damit bestens für die Stadt geeignet. Supermärkte, Straßenbahn, Bus... alles kein Problem. Genauso gut macht er sich auf Waldwegen, Schotter, Matsch, Sand, Pflastersteinen. Er ist ein echter Alleskönner und genau das schätzen wir so sehr an ihm.
Wir empfehlen dern KInderwagen gerne weiter und würden ihn defintiv auch kaufen.

Es wird noch einen weiteren Testbericht geben auf den ihr gespannt sein dürft.
Weitere Infos gibts hier.

Kommentare:

  1. Interessant zu lesen! Wir haben auch einen Jogger mit großen Rädern! Den geben wir nicht mehr her! ;)
    GLG Dany

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  2. Wir haben einen ähnlichen Outdoor Kinderwagen als Alternative zu unserem normalen und genau die Punkte,die du negativ aufzählst,stören mich auch... ich bin viel mit dem Wagen unterwegs und nehme den,der besser geeignet ist. Gerade in der Stadt ist mein anderer sehr wendig und Mats sitzt zu mir gerichtet! Am Strand und im Gelände jedoch ist der Jogger mit den großen Luftreifen wirklich unschlagbar :)
    LG Kristin

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  3. Ich stand auch schön öfter vor so einem Jogger aber ich kann mich nur schwer von unserem geliebten Bugaboo trennen - von der Sitzhöhe sieht es bei euch auch schon recht knapp aus, oder?

    LG
    Saskia

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  4. Sehr interessant,
    in den Bus würde ich rückwärts einsteigen, das ist besser.
    Für uns war so ein dreirädriger Kinderwagen nichts,
    zum Glück konnten wir von Freunden einen Testen,
    denn wenn wir mit den Hunden Runde laufen,
    ist das überwiegend auf Feldwegen, die schon recht tief ausgefahren sind.
    Dann war das Vorderrad auf dem Hügel und die Hinterräder in der Kuhle,
    die Bodentasche schleifte auf dem Grashügel und die Hinterachse saß oft auf.
    Der hätte nicht lange mitgemacht.
    Wir haben dann einen Gesslein genommen, der selbst beim 2. Kind noch hervorragende Dienste geleistet hat.
    liebe Grüße
    und viel Spass mir eurem Bob.
    Nähoma

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  5. Wir haben unseren BOB vor sieben Jahren angeschafft, da war die grosse ein halbes Jahr alt und ich konnte so mit ihr joggen gehen. Nordseeurlaub, joggen oder auch ein stadtausflug, wir haben ihn neben unserem bugaboo für beide Töchter häufig genutzt, er ist noch in gutem Zustand und wartet auf den einsatz mit Kind Nummer drei.
    Grössentechnisch hat er um einiges mehr an Platz als zB der bugaboo, als die Kinder grösser und schwerer wurden, war er immer noch sehr leicht zu manövrieren. Die grosse sass als sie krank war sogar noch als fünfjährige drin! Ich teile deine Begeisterung uneingeschränkt ....

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  6. An sich wohl ganz guter Kinderwagen, nur vom Aussehen her wär er nicht meins... so grob und plump. Hübsch ist meiner Meinung nach was anderes ;-)
    Viele Grüße,
    Marie

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  7. Wir haben den selben, sogar die selbe Farbe und lieben ihn auch! =)

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  8. Ganz toller und nützlicher Artikel! Das meiste haben wir auch bei unserem ersten Kind gehabt. Den Aufsatz für den Tripp Trapp hätte ich auch gerne, finde ihn nur nicht gebraucht und neu ist er mir zu teuer.

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Danke für dein Kommentar, auch wenn ich es nicht immer schaffe zu antworten, lese ich doch jeden einzelnen und freue mich darüber!!!