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26.08.2014

1 Jahr Babyglück

Am 26.07.2014 feierten wir einen ganz besonderen Tag, nämlich den allerersten Geburtstag von Mika. 
Seit du auf der Welt bist Mika, ist nichts mehr wie es mal war und das ist gut so. Oft denke ich mir wie langweilig es doch gewesen sein muss ohne dich. Du machst unser Leben noch bunter, noch lustiger, noch schöner.
In nur einem Jahr hast du so viel gelernt. Warte ab, bald läufst du uns davon. 
Wir sind unendlich froh, dass du da bist und haben dich monstermäßig lieb. Bleib gesund und verliere niemals dein süßes Lachen mit dem du alle um dich herum verzauberst. :-* 

 Wir feierten den Geburtstag mit der ganzen Familie bei Marcs Eltern Zuhause. Leider wurde nichts aus der Gartenfeier, da es regnete aber wir hatten drinnen mindestens genauso viel Spaß.
Ein paar Eindrücke habe ich in Bildern festgehalten. 

Fürs Geburtstagskind gibts einen besonderen Platz am Tisch. Mit Kerze, einer 1 und einem kleinen Geschenk, nämlich der großé Holzbär mit der Schleife um den Bauch.
Der Geburtstagstisch wurde dekoriert wie ein kleiner Wald. Mit Moos, und Waldtierchen, Bäumen, Fliegenpilzen und den beiden Zwergen Himpelchen und Pimpelchen.

Pompoms in sommerlichen Farben hingen in der ganzen Wohnung und gaben ein schönes Bild ab.
Weil nicht alle an den Esstisch passten, deckten wir auch noch den Wohnzimmertisch.
Schade, dass Mika noch nicht essen mag, er hätte sich sicher gefreut über so viel Süßes.
Vegane Torteletts habe ich gezaubert. Einfach Vanillepudding mit Mandelmilch kochen, Erdbeeren und Himbeeren drauf legen, fertig. (Die Torteletts gibts beim Alnatura)
Von der Uroma gabs selbst gebackenen Johannisbeerkuchen aus den Johannisbeeren vom Garten.
Mikas Geburtstagsoutfit habe ich ihm selbst genäht, die Hose war mal ein Kleid von mir.
Auf den Body habe ich eine 1 appliziert. Weil Mika so sehr auf Knöpfe steht, mussten aufs Shirt natürlich auch welche drauf.
Von Mikas Oma und Uroma bekam er dieses tolle Zimmerauto, das ich mir für Mika gewünscht habe. Wir werden es nur für drinnen benutzen denn für draußen bekam er von der anderen Oma ein...
Bobbycar. Mika liebt ja alles was Räder hat. Seine Autos werden wann immer es geht durch die Gegend geschoben. Um selbst zu fahren ist er noch etwas zu klein, darum setzten wir ihn drauf, er hält sich fest und wird mit einem Seil geschoben.
Ganz großer Spaß sag ich euch!
Wilkommen im zweiten Lebensjahr mein Schatz! Wir freuen uns darauf.

Ein Teil der Deko (Servietten, Pompoms, Strohhalme, Kerze) wurde uns von Babybellyparty netterweise zur Verfügung gestellt. Wenn ihr gerade eine Party vorbereitet, schaut doch dort mal vorbei, die haben viele schöne Sachen in allen möglichen Farben und Designs.

Die Geburtstagsgeschenke zeige ich euch in einem anderen Post, sie sind teilweise noch bei den Großeltern weil wir ja bald umziehen. Aber auch dazu schreibe ich in einem anderen Post mehr :-)

Habt eine schöne Woche!

23.08.2014

Unser Campingurlaub auf Korsika

Wir sind zurück aus der Versenkung. Ihr dachtet doch nicht etwa ich hätte den Blog aufgegeben?! Niemals, ich habe mir nur ganz still und heimlich eine Sommerpause gegönnt um wieder neue Ideen und Kraft zu sammeln. Es hat sich so vieles getan, davon erzähle ich euch nach und nach. Jetzt gehts erstmal um unseren laaange ersehnten Korsika-Urlaub. 
Fest stand bis zum Schluss eingentlich nur, dass wir nach Korsika ins Gebirge wollten, die Tickets für die Fähre haben wir eine Woche vorher gebucht, nur für die Hinfahrt denn wann es zurück geht wollten wir spontan entscheiden. Marc und ich haben schonmal eine Rucksacktour auf Korsika gemacht, daher kennen wir die Insel schon ein bisschen. Wir fuhren Sonntag Abend um 19.00Uhr los. Der Plan war, dass Mika einfach im Auto schläft bis wir in Italien sind. Einige Stillpausen mussten wir machen aber im Großen und Ganzen schlief er gut, bis wir um 4.00Uhr morgens in Italien am Hafen ankamen. Da war er auf einmal hellwach und Marc und ich todmüde. Ich kann ihn ja verstehen, da schläft man nichts ahnend im Auto ein und wacht Stunden später in einem anderen Land wieder auf, hört das Meer rauschen und die Möwen kreischen. Alles ist hell beleuchtet und Menschen stehen auf der Straße um ihre Autos herum. Das ist schon was Spannendes. Eine Stunde krabbelte er durch die Gegend, und erkundete alles, dann schob ich ihn im Kinderwagen auf und ab bis er wieder schlief. Jetzt konnten auch Marc und ich ein bisschen im Auto schlafen.
Um 7 Uhr fuhr die Fähre, für mich der schlimmste Teil der Reise, denn ich bin extrem seekrank. 6 Stunden höchste Konzentration sich nicht zu übergeben... 
Diesmal ging es aber, bestimmt war der Mutterinstinkt schuld. Kann ja nicht mein Baby alleine lassen nur weil mir übel ist. Marc und Mika hatten überhaupt keine Probleme mit dem Wellengang. Irgendwie gingen die 6 Stunden rum. Mika flirtete mit sämtlichen Menschen, wir frühstückten, spielten, liefen raus an Deck um die Wellen anzuschauen, machten Mittagsschlaf...
Angekommen in Bastia wollten wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz im Gebirge bei Solenzara machen. Wir fanden vier wunderschönde Plätze doch keiner hatte einen Platz frei. Es war schon 16 Uhr und wir bekamen langsam Angst, dass dieser spontane Urlaub mitten im August vllt. doch eine blöde Idee war. 20km von Solenzara entfernt fanden wir einen Campingplatz am Meer, dort durften wir unser Zelt netterweise für eine Nacht auf den Spielplatz stellen. Fängt ja schon gut an. Der nächste Tag brachte dann mehr Glück.
 
Weil ich uuunbedingt an einem der Gebirgsflüsse in Solenzara campen wollte, versuchten wir am nächsten Morgen ganz früh einen Platz zu ergattern und tatsächlich hat es geklappt beim Campingplatz U Rosumarinu.

Anfangs habe ich dieses monströse 6-Personen-Zelt verflucht, weil wir einfach nicht kapierten wie man es zusammen baut. Ein netter Italiener half uns beim ersten Aufbau, ohne ihn hätten wir wahrscheinlich irgendwann aufgegeben und ein Hotel aufgesucht. Doch beim zweiten mal klappte es ohne Probleme. Das Zelt darf jetzt doch weiter bei uns bleiben uns wurde nicht im Meer versenkt.

Mika hatte den totalen Spaß morgens aus dem Zelt raus zu krabbeln. Immer rein in die Schlafkabine und wieder raus.
 
 Sobald die Sonne rauskam, so gegen 11.00Uhr waren wir schon am Wasser. Dieses wunderschöne Gebirgsbecken befindet sich drekt am Campingplatz. Es war so schön, das Wasser ist klar, es gibt keine großen Fische, kein Salzwasser, die tiefste Stelle ist nur etwa 2,50m tief. Ein Traum.
 Sogar unser Schwimmring kam endlich mal zum Einsatz. Der war wirklich Gold wert, so konnten wir gemeinsam durch das Wasser schwimmen. Mika hat es total gefallen mit uns zu schwimmen, er hat ganz laut gebrabbelt und gelacht.

Unsere Taktik Mika ins Wasser zu bekommen war es ihn mit seinem Sandeleimer am Wasser planschen zu lassen, irgendwann machte er sich selbst so nass, dass man ihn einfach in seinen Schwimmring setzten konnte. Mit Mama oder Papa langsam ins Wasser laufen kam gaar nicht gut an.

 Weil ich mir schon dachte, dass Mika auf dem Campingplatz wohl keinen weichen Boden zum Krabbeln hat, habe ich ihm Stulpen mitgenommen. Die brauchte er auch wirklich. Es war sehr steinig. Obwohl es wirklich traumhaft schön war auf unserem Campingplatz, machten wir uns nach 5 Tagen schon wieder auf den Heimweg. Mika hatte einfach zu wenige Möglichkeiten zum Krabbeln. Entweder der Boden war zu, heiß, zu steinig, es war zu gefährlich oder zu viele Menschen liefen herum die ihn übersehen könnten.
Unser Fazit: Pure Entspannung ist ein Urlaub mit Krabbelbaby nicht wirklich, einfach mal in der Sonne liegen und braun werden, das war einmal. Doch es war trotzdem Urlaub für uns. Einfach mal weg von Zuhause kommen, als Familie Zeit zusammen verbringen, schwimmen wann immer man möchte. Wir würden es fast genau so wieder machen. Einfach mal losfahren und gucken was kommt. Das mag als Familie mit kleinem Kind abenteuerlich klingen, war es auch. Aber genau das lieben wir an unseren Urlauben und wenn nichts geklappt hätte, dann wären wir eben in ein Hotel gegangen. Vor Ort hat man so viele Touristeninfos die Ferienwohnungen und Hotelzimmer vermieten. Eine sehr gute Entscheidung ist es, kein Ticket für die Rückfahrt zu kaufen. Als wir uns beschlossen haben zurück zu fahren, erwischten wir eine Fähre die eine halbe Stunde später schon fuhr und die kostete weniger als das Ticket, das ich Zuhause für die Hinfahrt gebucht hatte.
Mitnehmen würden wir das nächste mal einen Gaskocher statt einen Elektroherd, denn auf keinen der Campingplätze gab es Strom.
Bewährt haben sich vorallem: Schwimmring, Wasserschuhe, Sonnenschirm oder Schattenzelt, Stulpen, viele Decken zum auf den Boden legen, Wäscheleine.
Korsika ist eine super Urlaubsinsel. Mich öden die Strände ein wenig an, ist irgendwie doch immer das gleiche am Mittelmeer, außerdem klebt man nach dem Meerbad immer so und Mika hatte furchtbar Angst vor den lauten wellen. Darum waren wir ausschließlich im Gebirge unterwegs. Man findet dort so viele kleine, schöne Badestellen, von einigen Felsen kann man auch ins Wasser springen (was wir nicht getan haben), direkt an unserem Campingplatz U Rosumarinu gab es einen Hochseilgarten (was wir auch nicht getan haben), das wasser war wider Erwarten angenehm warm. Wir kommen wieder wenn Mika größer ist und wenn er laufen kann. Dann bleiben wir auch etwas länger als 5 Tage.

Ich glaube der nächste Urlaub geht an die Nordsee oder Ostsee, da schauen wir uns Ebbe und Flut an.