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30.06.2014

48 Wochen Babyglück

 48 Wochen Baby sein: 
Lieblingsbeschäftigung: -Verstecken spielen. Das funktioniert so: Mika hält sich etwas vors Gesicht, das kann ein T-Shirt sein oder ein Schlüsse, oder eine CD... Mama fragt "Wo ist Mikaaaa?", dann reißt er den Gegenstand runter und freut sich tierisch wenn Mama "daaaaaa" sagt :-D
-Unter Stühle oder Bänke krabbeln und sich dann wundern, dass man sich darunter nicht hinsetzten kann, das hat er noch nicht verstanden und haut sich weiterhin den Kopf an. Scheint aber nicht sonderlich weh zu tun.
Das mag ich gar nicht: Wenn er nicht unter den Schreibtisch zu den ganzen Kabeln krabbeln darf.
Das ist neu: Er erstaunt mich diese Woche andauernd, Dinge von denen ich dachte er wäre noch zu klein für weiß er plötzlich, z.B. beim Einkaufen als er die Ec Karte halten durfte und sie in das Kartenlesegerät stecken wollte oder als ich einem Kuscheltier einen Kuss gab und er das auch tat. 
Oder als er auf Marcs Schoß saß und die Maus bewegte mit dem Blick auf den Bildschirm, als wüsste er genau wie das funktioniert. Ich sags ja, der Schub brachte wieder ne Menge Veränderungen.

48 Wochen Eltern sein: 
 Neue Erkenntnisse: Wir müssen an der jetzigen Situation etwas ändern. Nach zwei Jahren München mussten wir feststellen, dass es wohl doch nicht das ist was wir uns für die Zukunft vorstellen.
Schreckmoment: Seit vorgestern war nur Pipi in der Windel... ich hab ein kleines bisschen Angst vor dem was uns bevor steht. Wenn heute wieder nichts drin ist, ruf ich mal beim Kinderarzt an.
Dafür fehlt die Zeit: Auf dem Sofa zu kuscheln, wenn Marc und ich todmüde auf dem Sofa liegen weil Mika gerade so schön allleine spielt, dauert es nicht lange bis er zu uns will und wenn Mika auf dem Sofa ist dann wird nicht gekuschelt, dann wird getobt.
Das war blöd: Die neue Therme, die wir gestern besuchten. Viel zu voll, viel zu laut und dafür viel zu teuer. Nach einer Beschwerde gabs das Geld aber zum Glück zurück, aus dem Thermenbesuch wurde ein Besuch bei der liebsten Eisdiele.
Der glücklichste Moment: Die letzen drei Nächte schlief Mika nur auf meinem Bauch liegend ein.
 Nächte/Schlaf: Ich wünschte wirklich die Nächte würden langsam mal wieder besser werden. Mein Körper verkraftet schon echt viel Schlafentzug aber diese Woche hätte ich manchmal Streichhölzer gebraucht um meine Augen offen halten zu können. Marc genauso. Wenn Mika mittags schläft, komm ich irgendwie nicht richtig runter um auch schlafen zu können. Sobald ich eingeschlafen bin, ist er auch schon wieder wach. Zumindest ist wieder um 8 Schlafenszeit.
Darauf freuen wir uns: Auf Veränderungen.
Das macht Mama und Papa glücklich: -Schlafen!!!! 
-Der Schub ist fast geschafft, Mika ist bis auf das Schlafverhalten wieder ganz der alte.

27.06.2014

Der Mai in Instagram-Bildern

 Zwei mal direkt hintereinander hab ich mein Handy verloren, es war insgesamt 4 Wochen verschollen. Einmal tauchte es in der Seitentasche von Marcs Rucksack auf und das andere mal im Auto. Jedenfalls hab ich es jetzt zum Glück wieder, darum kommt jetzt erst der Mai in Instagram-Bildern für alle die nicht bei Instagram angemeldet sind. Viel Spaß beim anschauen.

1. Danke Mama, für das süße Janosch-Kissen.
2. Kam gerade mit der Post an, ich bin verliebt! (Winter Water Factory)
3. Die ersten Tomaten vom Balkon geerntet.
4. Vor dem Schlafen nochmal Quatsch machen, er liebt es wenn ich mit ihm hüpfe.
5. Iiiiih Sand!
6. Love is in the air (HerrPfeffer)
7. Ich schneide gerade all die tollen Stoffreste von meiner lieben Sandra zu.
8. Griesbrei mit selbst gemachter Beerensoße. Hmmmmm!!
9. Heute mal etwas seriöser mit Fliege. Hab ich auf den Body genäht.

1.  Stoffe sortieren, zusammenlegen und stapeln.
2. Gerade fertig geworden.
3. Türen auf und zu machen hat er gerade gelernt.
4. Wir sitzen an der Isar und genießen das tolle Wetter.
5. Leggings und ich = große Liebe!
6. Mika ist so lieb und hilft mit beim Spülmaschine ausräumen.
7. Wir shoppen ein bisschen und machen Quatsch in der Umkleidekabine.
8. Meine Ausbeute.
9. Na das hat ja schonmal bestens geklappt. Der Schnittlauch sprießt auch schon hab ich gesehen. :-)

1. Oft gibts hier einfach nur Spaghetti mit fertiger Soße. Kochen kann ich nämlich nicht wirklich.
2. Die ersten biometrischen Passfotos gemacht.
3. Ein paar Schätze auf dem Flohmarkt gefunden.
4. Der größte Schatz aber war dieses tolle Geschirrset.
5. Einkauf erledigt.
6. Alles Mamas da draußen wünsche ich einen tollen Muttertag!!!
7. Tolles Spielzeug in der Kiste entdeckt.
8. Brustentzündung braucht kein Mensch, aua!
9. Kennste? Das Buch von der Bloggerin Soulemama. Hab ich mir selbst geschenkt. Finde ihr Lebensweise toll!

1. Jeden Morgen das gleiche Spiel, aufstehen und Wecker klauen.
2.  Spontan ein Tragetuch besorgt, uns gefällt es richtig gut.
3. Und nochmal die biometrischen Passbilder (ausversehen doppelt)
4. Datteln waren heute in der Ökiste.
5. Da sitzen/liegen sie und spielen. Wenn Mika erstmal Papas Turm entdeckt hat.... :-)
6. Wir sind gerade im Kindercaffee Zuckertag. Da gibts ein echt tolles Spielzimmer zu entdecken.
7. Wuaaah Bällebaaaaaad
8. Arme Mika-Maus ist krank :-(
9. Ich trage mein krankes Kind durch die Gegend, das Fieber kommt immer wieder.


1. Hach ♥♥♥ große Liebe.
2. Ich hab mir grad nen Tee gemacht und bringe gleich Mika ins Bett.
3. Der Testbericht zu unserem neuen Kinderwagen ist online.
4. Der Tiger wird auch im Schlaf nicht losgelassen. :-)
5. Globulis werden jetzt probiert, nach drei tagen Fieber bringen sie hoffentlich Besserung.
6. Heute geht's Mika wieder richtig gut :-)
7. Traumstöffchen warten darauf vernäht zu werden :-)
8.Marc war grade beim Ikea und brachte Kisten mit, die sind sooo groß, da passt ein ganzes Baby rein :-D
9. Sommer!!

 1. WIR finden lange Kleider toll!!!
2. Das kommt jetzt an die Wand.
3. Wir wären dann soweit. Das erste mal Freibad mit Baby. Mal sehen ob wir uns überhaupt ins Wasser trauen.
4. Endlich wieder Shorts-Zeit ♥
5. Und so sieht das zweite Poster aus, dass ich bei frauottilie bestellt habe. ♡
6. Bo der Löwe ziert jetzt auch eines unserer T-Shirts. :-)
7. Heute essen wir vegane Burger, es gibt nichts besseres!
8. Spielplatzzeit mit Mama...
9. ...und Papa.

1. Wir sind jetzt gut ausgestattet für die Badesaison.
2. Ich könnte heulen wenn ich sowas lese. Unmöglich dass man das veröffentlicht. Steht in dem Buch "ohje ich wachse" welches ich bisher als sehr gut und hilfreich empfand.
3. Geschirr aus Zucker. Kannst du im Garten vergraben wenns nicht mehr gefällt.
4. Da hängt was an meinem Rockzipfel.
5. Ganz viel ♥♥♥
6. New in!
7. Die Krabbelpuschen kamen aaaaaan :-) Das beste daran, sie sind lederfrei. Das Material heißt Lorica und ist atmungsaktiv. ♥
8. Traumfänger gebastelt.
9. Heute hat Mika Erbsen gegessen...Nicht!

26.06.2014

Planschspaß auf dem Balkon und Schwimmwindeln im Test

Weil das mit der Wohnungssuche irgendwie nicht so klappt wie wir uns das wünschen, machen wir es uns diesen Sommer zuhause schön. Statt eines Gartens haben wir zwei recht große Balkone, da könnte man doch auch ein kleines Planschbecken für Mika aufstellen dachte ich mir und so haben wir es auch gemacht. Mit aublasbaren Dingen hatte ich noch nie lange Freude, darum wurde es ein kleiner Pool, der kostet zwar etwas mehr als das aufblasbare Becken, hält aber auch sehr viel länger. Unser Pool hat sogar ein Sonnendach mit UV-Filter
Mika ist ja eine kleine Wasserratte, als ich das Planschbecken aufbaute und befüllte, setzte ich ihn daneben und flitze blitzschnell zum 2m entfernten Kleiderschrank um die Schwimmwindel zu holen. Als ich wieder kam saß im Planschbecken ein komplett angezogenes fröhlich planschendes Kind :-D

Wenn nachts die Nachbarin vor der Türe steht und fragt ob alles ok sei weil die ganze Nacht schon Wasser von unserem auf ihren Balkon tropft, dann ist das kein Rohrbruch wie sie vermutete, auch kein undichtes Planschbecken, es sind die triefend nasse Handtücher auf dem Balkongelände mit denen ich das Wasser aufwischte das Mika beim selbst Aussteigen herausbeförderte. Ups :-)
Thema Stoffwindeln, ich finde sie ja ganz toll, für den Alltag benutzen wir aus verschiedenen Gründen aber noch Wegwerfwindeln. Zum Schwimmen allerdings finde ich diese Wegwerfschwimmwindeln total blöd. Da verzichte ich doch lieber auf den ganzen Müll und investiere mein Geld in ein paar wiederverwendbare Schwimmwindeln. Wenn ich an unseren Urlaub denke erspart uns das sicher ne Menge Geld und Müll. 
Wir haben drei verschiedene Windeln ausprobiert. Die Pop-in mit den Löwen finde ich total süß, sie sitzt in Größe XL allerding  recht eng, (die Windeln fallen kleiner aus, lieber eine Nummer größer bestellen) was einerseits gut ist, denn sie muss ja dicht halten, andererseits erschwert es das an und -ausziehen. Besser fand ich die grüne Blueberry in Größe M, die ist toll weil sie an den Seiten Druckknöpfe hat, man kann das Baby ruck zuck von der Windel befreien, bei so einem kleinen Wirbelwind nicht unpraktisch.
Die gestreifte Windel von Imaginarium haben wir mit dem Planschbecken zusammen bestellt, die ist auch super weil sie dank Klettverschluss an den Seiten in der Größe verstellbar ist, ausprobiert haben wir sie allerdings noch nicht. 
Sollten wir noch eine Schwimmwindel in der nächsten Größe benötigen würde ich mich auf jeden Fall für die Blueberry entscheiden!
Wenn ihr euch für Stoffwindeln interessiert, schaut euch mal bei Stoffywelt um, die haben wirklichn alles was man braucht.

24.06.2014

What we wore - Partnerlook rockt!

Mir ist aufgefallen, dass ich viel lieber bunte Hosen als bunte Oberteile trage. Meist habe ich gemusterte Hosen an, dazu ein einfarbiges Shirt, Mika genauso.
Vllt. nähe ich auch bloß lieber Hosen als Shirts und die werden dann halt bunt... wer weiß... 
Jedenfalls liebe ich unsere neuen Hosen sehr. Genäht habe ich Mikas Hose nach dem Schnitt "Kuschelhose" aus der Zwergenverpackung 2. Meine Hose ist das Beinkleid.
Und der geniale Fuchsstoff ist vom Stoffbüro. Eine Leserin schickte mir für meine Patchwordecke ein Stück davon zu, ich kannte ihn davor gar nicht hab mich aber direkt verliebt, in das Design sowie in die Qualität. Darum musste schnell mehr davon her. Zwei weitere Stoffe kamen auch mit, mal sehen was ich daraus nähe. Das seht ihr dann wenns fertig ist. Vllt. ja mal ein Oberteil?!?

Genau so waren wir auch schon vor der Tür und wurden prompt auf unseren Partnerlook angesprochen, "Wo kann man denn sowas kaufen?" Gar nicht, das näht man selbst! :-)

23.06.2014

44, 45, 46, 47 Wochen Babyglück

44. Woche

45. Woche

46. Woche

47. Woche
44-47 Wochen Baby sein: 
Lieblingsbeschäftigung: -Quer über den Rasen im Schwimmbad krabbeln, immer hinter den großen Fußbällen her. 
-Blumen pflücken und verschenken.
- draußen sein, was erleben, Familie besuchen. Ich merke ganz doll wie ihm das gefällt wenn wir viel auf Achse sind.
-Mama Essen in den Mund stopfen.
 
Das mag ich gar nicht: Schlafen wie vor dem Schub.
-alleine im Raum sein.
-auf dem Boden zu krabbeln, am liebsten würde er schon überall dran kommen
Das ist neu: -Die Freundin von meinem Papa brachte ihm das Klatschen bei.
-Er zieht sich am Sofa hoch in den Stand.
-Er streckt die Zunge raus wenn jemand anderes das auch tut.
-Papa heißt "dada" oder "ada" und Banane heißt "Nanane".
-Seine Feinmotorik hat sich stark entwickelt, z.B pflückt er mit ganz viel Sorgfalt Blumen und rollt die Stiele zwischen zwei Fingern hin und her.
Treppen hoch und runter krabbeln.
-Wenn man die Türe zum Hausflur aufmacht macht Mika immer "a, aaa, aaaaa" weil er weiß dass es hallt.
-Seit ein paar Wochen schläft Mika nurnoch auf dem Bauch, das tat er früher nie.
-Schnuller findet er jetzt plötzlich ganz toll, zumindest zum Spielen. Er krabbelt damit immer durch die Gegend. Ich glaube durch das Zahnen tut es ihm ganz gut darauf rumzukauen. Er hat schon wieder so einen Beißdrang.

44-47 Wochen Eltern sein: 
 Neue Erkenntnisse: Auch ein 11 Monate altes Baby kann noch voll gestillt werden wollen. Es hat sich nichts getan, er will einfach nicht essen. Was wir schon alles probiert haben... er sitzt jeden Tag mit uns am Tisch und bekommt immer etwas ab, er bekam Erbsen zum Aufpicken auf dem Boden serviert, er darf sich von oben bis unten einsauen, bekam Brei genauso wie Fingerfood angeboten. Ich gebe es auf und höre auf das was mein Kind mir sagt und wenn wir noch Monate weiter stillen werden.
-Mika ist anderen Menschen gegenüber seit neuestem sehr offen, lacht mit ihnen reicht ihnen Blumen, spielt mit ihnen Ball, man darf ihn nur nicht hochheben, das dürfen nur Mama und Papa.
Schreckmoment: -Mika hatte nach seinem Mittagsschlaf auf einmal ein ganz geschwollenes Auge. Im Auge drin, also im weißen Bereich war eine Blase und ums Auge herum alles ganz rot und gereizt. Weil Sonntag war, fuhren wir ins Krankenhaus, die Ärztin guckte nur ganz kurz und meinte dann das wäre ein Mückenstich. Ich war ja erst etwas misstrauisch aber sie behielt Recht, am nächsten Tag sah das Auge wieder normal aus.
-Bei meiner Mama daheim ist er aus dem Bett gefallen :-( ich habe um ihn herum extra noch Kissen gelegt damit er eine Begrenzung hat und trotzdem ist es passiert. Zuhause hat er das noch nie geschafft
Dafür fehlt die Zeit: Für die Fahrschule, ich muss noch 4 mal zur Theorie, die Praxis wäre morgen geschafft.
Das war blöd: Wir brauchen für den Urlaub eine Anhängerkupplung, die zu montieren ist viel teurer als der Urlaub an sich.
Der glücklichste Moment: -Mika rotierte im Schlaf mal wieder durchs Bett, krabbelt auf meinen Rücken, legt den Kopf ab und schläft einfach weiter. In letzter Zeit kommt er oft und legt den Kopf auf mir ab, total untypisch für ihn aber wunderschön.
-Meine Oma feierte ihren 80. Geburtstag richtig schick in einem Schloß. Mika machte ganz toll mit, trotz Schub gab er das Vorzeigebab. Ich hatte schon etwas Sorge, dass er sich da total langweilt und meckert aber ihm hats sehr gut gefallen, wir sind zwischen den Gängen immer raus mit ihm damit er krabbeln kann. Dort hat er auch gelernt Treppen herunter zu krabbeln. Ich fand es so toll wie er mit allen Quatsch machte. Uromas Hut fand er z.B zum kaputt lachen, weil der so lustig gewackelt hat. 
 Nächte/Schlaf: Grauenvoll, manchmal war er nachts einfach drei Stunden wach weil er nicht mehr einschlafen konnte, an anderen Tagen schlief er erst um 23 Uhr ein. Jetzt wird es langsam wieder besser, er schläft wieder um 20 Uhr ein, wacht aber immernoch oft weinend auf.  
Schalfentzug ist fies, ich wäre gerne viel verständnissvoller und lieber aber wenn man von 1 bis 4 Uhr nachts ein Baby versucht wieder einzuschläfern das zwar todmüde ist aber nicht schlafen kann und das schon die ganze Woche dann fällt es schwer einfühlsam zu sein. Marc kann das besser.
Darauf freuen wir uns: Auf die Hochzeit von Marcs jüngeren Bruder, auf die Hochzeit seiner Tante auf den Besuch von meinem Bruder und seiner Freundin und auf Mikas Geburtstag, all das passiert hier im Juli.
Das macht Mama und Papa glücklich: Wenn ander Menschen sagen, Mika wäre so ein ausgeglichenes Baby, das freut mich immer sehr. Wenn er nicht gerade schubt wie zur Zeit ist er das auch.
-Ich mag es auch total wenn die Leute fragen ob er ein Junge oder ein Mädchen ist weil ich es doof finde, dass Jungs meist blau tragen und Mädchen rosa, ich mag es gerne geschlechtneutral, also weder blau noch rosa. (90% tippen übrigens auf ein Mädchen).

20.06.2014

Nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen und ein paar Bilder der letzten Tage

Warum es hier so ruhig ist fragt ihr euch? Mir war so ganz und gar nicht nach Bloggen in letzter Zeit. Bzw. ich hätte schon sehr gerne gebloggt, meine Postideen nehmen gar kein Ende aber die Mamarolle füllt mich momentan sehr gut aus.
Mika schubt gerade ganz gewaltig, schläft abends erst um 23 Uhr ein trotz wenig Mittagsschlaf, meckert ganz viel denn nichts ist Recht und wenn wir gemeinsam wach sind klebt er geradezu an mir. Mama darf auf gar keinen  Fall den Raum verlassen ohne das Baby mitzunehmen, kochen, auf die Toilette gehen, Blumen gießen egal was ich mache, Mika hängt an meinem Bein. Dass er so viel Nähe sucht ist einerseits sehr süß, ich trage ihn auch viel aber andererseits bin ich am Abend echt platt, anstatt mich dann noch an die Nähmaschine oder den PC zu setzten schlafe ich lieber mit Mika ein. Solche Phasen gibt es und die gehen auch vorbei, ich finde es immer aufmunternd zu wissen, dass er während eines Schubes eine große Entwicklung durchmacht, er kann schon wieder so viel Neues.
Lasst euch nicht trügen von den immer so fröhlichen Bildern auf meinem oder anderen Blogs, Bilder von weinenden Kindern stellt keiner online, was nicht heißt, dass es die nicht gibt. :-)

Hier hab ich ein paar Bilder der letzten Wochen für euch
Getragen wird immernoch täglich, seit Mika so viel krabbelt und tobt habe ich das Gefühl er ist leichter geworden. Er ist auch nicht mehr ganz so speckig wie früher.

Auf dem Balkon habe ich unser neues Planschbecken aufgebaut, darüber berichte ich nochmal genauer, sowie auch über die tolle Schwimmwindel die er hier trägt.
Mika ist eine richtige Wasserratte, aber nur Zuhause, Schwimmbad mag er nicht so gerne.

 Mein Balkongarten ist geradezu explodiert, überall wächst was, zu den Tomaten, Chillis und Paprikas kamen noch ganz viele Kräuter, Gurken und Spinat hinzu, mal gucken ob es was wird.

Auf dem Bauch zu schlafen war bis vor Kurzem noch undenkbar, seit ein paar Wochen schläft er nurnoch auf dem Bauch. Zum Knutschen find ich das. Manchmal rotiert es nachts durchs ganze Bett, setzt sich hin, schmeißt sich wieder nach vorne, klettert auf mich drauf, legt den Kopf ab und schläft weiter...

4 Reihen kamen hinzu, es fehlen nach meiner Rechnung noch 7. Kann also nicht mehr sooo lange dauern.

 Gegen die Schnupfennase soll der Erkältungsbefreiende Duft von der Bahnhofapotheke helfen, manchmal kommen auch ein paar Tropfen Honig/Kamille zur Beruhigung in die Duftlampe. (Es ist nicht jeder Duft für Kinder geeignet, bei ätherischen Düften muss man aufpassen, lasst euch am besten beraten) Ich liebe es wenn der Duft den ganzen Raum füllt.

Es gibt Tage, da fällt mir Zuhause die Decke auf den Kopf, manchmal ist es doch ganz schön langweilig so ohne Familie, ohne Auto, bei schlechtem Wetter... und was macht man gegen dieses Gefühl? Man bucht mitten in der Nacht ein Zugticket, packt seine sieben Sachen und fährt am nächsten Morgen mit Baby die Familie besuchen. Am Donnerstag morgen standen wir vor Omas Türe. Marc kam Freitag Abend schon nach. Der Kurzurlaub tat uns sooo gut. Mika war richtig gut gelaunt, machte mit allen Spaß, lachte sich kaputt wenn der Onkel "Hatschi" macht oder wenn die Uroma mit ihrem Hut wackelte. Er ist anderen gegenüber sehr offen, bloß anfassen darf ihn niemand außer Mama und Papa :-)

Auf diesem Spielplatz spielte ich schon als kleines Kind, komisch jetzt als Mama dort zu sitzen. Heimat fühlt sich plötzlich wie Urlaub an.

Samstag Nacht fuhren wir wieder heim, weil ich am Sonntag unbedingt auf den Dawanda-Designmarkt wollte. Ich hätte gerne mehr Bilder gemacht aber die Lichtverhältnisse waren bescheiden. Wie ihr wisst, schwärme ich für die Zeichnungen von Frau Ottilie, die auch mit ihrem Stand anwesend war. Ein bisschen was kaufte ich bei ihr, dann gabs noch einen veganen Wrap und dann holte ich auch schon meine zwei Jungs aus dem Kinderbereich ab.

 Damit wir beim Schlaf-Stillen was zu hören haben, mussten die Hörbücher mit. Zuletzt hab ich die Geschichten gelesen, als ich selbst klein war. Astrid Lindgren ist meine liebste Kinderbuchautorin, Maditha, Pippi Langstrumpf, Karlson vom Dach... die brauchen wir alle noch.

Am Sonntag gibt es ein zusammengefasstes Update der letzten 4 Wochen, Ich hatte die einzelnen Posts geschrieben, habe aber den bösen Fehler gemacht Mika auf der Tastatur rumpatschen zu lassen, während ich daran arbeitete. Ein mal zu viel gepatscht und weg war alles Geschriebene, darum diesmal einm zusammengefasstes Update. 

10.06.2014

CROOZER KID PLUS FOR 2 - Testbericht Teil 1

 Seit einigen Wochen nun sind wir glückliche Besitzer eines Croozer Kid Plus for 2.
Den Anhänger habe ich mir wirklich sehr gewünscht um mit Mika mobiler zu sein, jetzt können wir auch ohne den Papa größere Einkäufe machen oder ins Schwimmbad fahren, ich muss nicht immer den Bus nehmen und sportlicher bin ich zudem auch noch. Wir haben uns vorausschauend für den Zweisitzer entschiedem denn Mika wird ganz sicher kein Einzelkind bleiben.
Der Croozer lässt sich in wenigen Schritten zum Fahrradanhänger, Buggy oder Jogger umbauen. Dieser erste Teil meiner Testreihe bezieht sich nur auf den Fahrradanhänger, die anderen beiden Teile folgen noch.
Unseren Croozer konnten wir bei Bike & Tools in München abholen, dort wurde uns jedes Detail erklärt und alle offenen Fragen beatwortet, vielen Dank nochmal für den super Service.

 Damit der Anhänger in unser Auto passt, mussten wir ihn in seine Einzelteile zerlegen, die Räder mussten weg und der Schiebebügel. Alles ist mit wenigen Handgriffen abzumontieren.

 
 In unseren recht kelien Kofferraum passt der Croozer gut rein, ansonsten aber auch nicht mehr viel.

Die großen Räder montiert man, indem man auf den PUSH-Knopf drückt und das Rad in die Halterung schiebt, das wars schon. Wenn das Rad eingerastet ist, sitzt es bombenfest.

Hier sieht man auch die Sylomer-Federung in blau. Das Besondere daran ist, sie ist wartungsfrei, sie funktioniert unabhängig vom Wetter und man muss sie nicht ans Gewicht anpassen. Es ist also egal ob der Wagen leer ist oder zwei Kinder drin sitzen, die Federung federt immer gleich gut. 

 Um den Croozer zum Fahrradanhänger umzubauen benötigt man die Deichsel, die wird in die Halterung gesteckt und mit einem Sicherheitsstift befestigt.

 Diese Sicherungsstifte sind mit einem Band am Croozer befestigt, man kann sie also nicht verlieren, was ich super finde. Bei mir wären die sicher schon längst verloren gegangen.

 Die passende Kupplung muss man zuvor ans Fahrrad montieren, wir haben zwei davon um auch mal das Fahrrad wechseln zu können. Beim Fahrradhändler habe ich mein Fahrrad durchchecken lassen und die Kupplung + Fahrradständer anbringen lassen.
Zur Sicherheit hält hier zusätzlich noch ein Band den Anhänger am Fahrrad, das ist wichtig falls man doch mal einen Fehler bei Anbringen macht oder das Material versagt. Man weiß ja nie, lieber einmal zu viel gesichert als einmal zu wenig.

Hinten hat man einen geräumigen Kofferraum, hier passt alles rein, was man für einen Ausflug benötigt. Auch für den Wocheneinkauf ist er groß genug. Bitte verstaut nichts vorne im Anhänger, auch nicht im Fußbereich. Im falle eines Unfalles kann das böse enden.

Mika sitze in diesem Sitzverkleinerer, (den wir wie ich gerade sehe falsch herum angebracht haben, uuups) für die Babyhängematte war er schon zu groß. Die Kleinen können ab Sitzalter bis sie etwa 18 Monate alt sind darin sitzen. Der Kopf ist darin sehr gut gestützt was wichtig ist denn die Kleinen tragen in dem Alter ja noch keinen Helm, zumindest nicht im Anhänger.

Der 5-Punkt-Sicherheitsgurt kann in den Größe verstellt wenden, alle Gurte sind gut gepolstert, sodass nichts drückt oder scheuert.

Schön finde ich, dass Mika einen guten Blick nach draußen hat. Vorne sieht er mich und zu beiden Seiten sieht er was um ihn herum passiert. So wird ihm nicht zu schnell langweilig.

Bei Regen rollt man den Regenschutz herunter und schließt die Reißverschlüsse. Wir sind schon im strömenden Regen gefahren und ich kann sagen, im Innenraum war danach alles trocken, obwohl ich gute 20 Minuten im Regen unterwegs war. 
Ansonsten reicht das Fliegengitter aus. Dieses sollte man während der Fahrt geschlossen halten damit den Kleinen nichts entgegen fliegt.


Positiv
-Man kann den Anhänger ab dem ersten Monat benutzen, für kleine Babys und sitzende Babys gibt es extra einen Babysitz bzw. Sitzverkleinerer zu kaufen.
- Sicherheit wird groß geschrieben. z.B. ist der Rahmen aus sehr stabilen Metall, die Anbringungen der Räder und Stangen sind gut durchdacht, an der Kupplung gibt es sogar zwei Sicherungen...
- Die Federung die ein super Fahrgefühl ausmacht, für mich der größte Pluspunkt.
- Man braucht weder Werkzeug, noch gibt es Kleinteile die man verlieren könnte.
-  Man kann zu drei Seiten aus dem Anhänger heraus gucken, so haben die Kleinen viel zu entdecken.
- Beim Fahren spürt man die Last kaum, weil der anhänger durch den Schwung mitrollt.
-Der Regenschutz hält absolut dicht.
 
Negativ: 
-Da wir in einem Mietshaus wohnen ist eigentlich kein Platz für den Croozer, wir dürfen ihn ausnahmsweise unter die Kelllertreppe stellen aber ihn da hoch zu bekommen ist anstrengend, dann muss noch das Fahrrad hoch und währenddessen wird das Baby auf den Rücken getragen.
-Schade finde ich, dass vorne im Anhänger kein Gepäck mehr untergebracht werden kann.
-Mit dem Zweisitzer gibt es auch mal Wege die zu eng sind, enge Kurven sind mit Vorsicht zu fahren, lieber absteigen und kurz schieben als hängen zu bleiben.

Fazit: 
Ich muss sagen, ich habe mir das Fahren mit Anhänger extrem anstrengend vorgestellt, zumal ich das letzte mal vor zwei Jahren Fahrrad gefahren bin aber die Angst war unberechtig. Beim Anfahren merkt man das Gewicht, danach rollt er durch den Schwung einfach mit. Berg aufwärts kann durchaus in die Beine gehen, das ist klar. Wir haben hier zum Glück kaum Steigungen.
Es erfodert ein klein wenig Übung mit Anhänger zu fahren, bei engen Kurven wird abgestiegen und geschoben. 
Der groooße, große Vorteil des Anhängers im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist wie ich finde die geniale Federung, wir fahren den Gehsteig rauf und runter und Mika wird nicht durchgerüttelt, es fährt sich wie auf frisch geteerten Straßen. 
Mir ist auch aufgefallen, dass ich Mika während der Fahrt hören konnte, und zwar nicht weil er geschrien hat, nein er hat nur gegähnt. Das gibt mir ein besseres Gefühl bei der Fahrt, denn ich weiß dass alles ok ist. 
Alles in allem bin ich mehr als begeistert, der Croozer hat meine Erwartungen übertroffen. Ihr dürft gespannt sein auf die weiteren Testberichte.
Wer sich informieren will klickt am besten mal hier.